6. Tag auf See: Kirkenes und Weg zurück

Heute ist unser letzter voller Tag auf der Hurtigrute. Er beginnt in Kirkenes, dem östlichsten Punkt unserer Reise.

Kirkenes ist ein unspektakulärer Ort, nahe der russischen Grenze – was sich in 2sprachigen Straßennamen und eindeutigen Wegweisern manifestiert.

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Ansonsten gibt es nicht viel über Kirkenes zu sagen, allerdings ist der Blick vom Hafen toll.

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Von hier fährt die MS Vesterålen wieder zurück in in Richtung Bergen. Und diesmal zeitlich so versetzt, dass i.d.R. die Orte, die auf der Hinreise nachts angefahren wurden, nun tagsüber auf den Besichtigungsprogramm stehen.

So sind wir heute auch kurz in Vardø ausgestiegen.

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Einen Ort, wie man sich typische Orte am Nordende Europas am Eismeer vorstellt.

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Hier gibt es das nördlichste Fort Europas aus dem 18. Jahrhundert, dass noch bis zur Besetzung Norwegens durch die deutsche Wehrmacht 1940 eine Rolle gespielt hat.

Morgen sind wir kurz vor Mittag in Hammerfest. Dort steigen wir aus und starten unsere individuelle und vor Allem selbstbestimmte Norwegen-Tour.

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5. Tag auf See: Nordkapp und Barentssee

Heute ist ausgiebiges Frühstück angesagt: Da wir nicht um 10:30 Uhr – keine 2 Stunden nach dem Frühstück – zum Lunsj gehen wollen, fällt dieses heute aus. Denn es geht zum Nordkapp (mit 2p in der norwegischen Schreibweise).

Die MS Vesterålen legt in Honningsvåg an und mit dem Bus geht es dann 25 km zum Nordkapp.
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Die Insel Magerøya trägt ihren Namen zu Recht.
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Trotzdem ist die Landschaft der Insel mit der „magere“ Tundravegetation sehr schön und ca. 5.000 Rentiere
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– alle im Besitz samischer Züchter – fühlen sich hier in den Sommermonaten wohl.

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Das Nordkapp selber – 71°10’16“ N – ist eher unspektakulär. Trotzdem muss man hier gewesen sein und die 90 Minuten Aufenthalt vergehen schnell.
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Wir stechen wieder in See und fahren weiter in das östliche Polarmeer, die Barentssee.

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Vorbei geht es an Finnkjerka, der „elegantesten“ Klippe Norwegens. Sie sieht aus wie eine Kirchen(Kjerka)ruine und war früher eine Opferstätte der Sami.

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Kurz vor Kjøllefjord bekommen wir Besuch an Bord: Ein Fischer erzählt voller Enthusiasmus von der Eismeerfischerei und lässt uns Seetang und frischen, rohen Dorsch probieren.
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Und er erzählt auch, dass der Fisch zu 100% verwertet wird. Auch die Fischköpfe werden nach dreimonatiger Lufttrocknung in Afrika weiterverarbeitet.
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Für uns geht weiter nach Kirkenes nahe der russischen Grenze, dem östlichsten Punkt unsere Seereise. Dort kehren wir morgen um, um am Mittwoch in Hammerfest von Bord zu gehen

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3. Tag auf See: Schlaf und ein besonderes Highlight

Nachdem uns am Vorabend das Loch im Berg spät ins Bett gebracht hat, haben wir heute – nach der Polartaufe und dem Mittagessen – während der offenen Seestrecke Vestfjorden einen ausgiebigen Mittagsschlaf gemacht.

Rechtzeitig vor dem Stop in Stamsund, der ersten Station auf den Lofoten, sind wir wieder an Deck

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und nutzen den 30-Minuten-Aufenthalt um uns kurz die Beine zu vertreten.

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Wunderschön ist dieser kurze Blick und wir freuen uns, dass wir mit den Bikes – und ausreichend Zeit – hier auf dem Rückweg wieder vorbeikommen werden.

Und auch Svolvær ist eine nette kleine Stadt, mit einem (teuren) Hotel im Wikinger-Stil
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und Stockfisch-Produktion am Hafen.
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Und dann, wieder spät in der hellen Nacht das Highlight: Wir fahren in den Trollfjord. Nur 2 km ist der Seitenarm des Raftsundet – aber mit seinen bis zu 1.000 Meter hohen fast senkrechten Wänden ist er weltberühmt.

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Kurze Nacht

Das mit der guten Nacht hat sich dann doch noch auf kurz nach Mitternacht verschoben.

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Neben einem gigantischen Sonnenuntergang haben wir noch gewartet, bis unser Schiff am Torghatten, dem Berg mit dem Loch, vorbeigefahren ist.

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Morgen – nein, heute früh – passieren wir dann den Polarkreis und die Sonne wird dann ersteinmal nicht mehr untergehen.

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2. Tag: Frühstück in Trondheim

Wir haben bestens geschlafen und sind am Kai in Trondheim aufgewacht. Nach einem ausgiebigen und heute entspannten Frühstück (die nervigen Mitreisenden mussten nämlich schon früh zum Ausflugsprogramm), schlendern auch wir 1 1/2 Stunden durch Trondheim.

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Ein ansprechende Stadt – gut zu wissen, dass wir auf der Rücktour mit den Motorrädern hier wieder vorbeikommen und dann genug Zeit haben, die Stadt zu erkunden.

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Um 12 Uhr stechen wir wieder in See und für heute ist nur noch ein kurzer Stopp in Rørvik geplant – während unseres Abendessens.

Aber der Weg heute geht entlang schöner Küstenabschnitte und wir genießen die herrliche Landschaft bei bestem Wetter von Deck aus.

Kjeungskjær Fyr (1880):
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Stokksundet:
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Kabine:
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Gute Nacht!

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1. Tag auf See

Wir haben gelernt, dass wir keine Kreuzfahrt machen, sondern eine Seereise: da die Hurtigruten Fracht transportieren – so wie unsere Bikes – und Passagiere mitnehmen.
Daher fährt unser Schiff immer pünktlich und wir sind gespannt, ob es immer allen Landgängern rechtzeitig zurück an Bord gelingt.

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Unser erster Landgang ist heute in Ålesund, einer Stadt im Jugendstil aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts.

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Von dem über 418 Stufen erreichbaren Aussichtspunkt haben wir einen gigantischen Blick über die Umgebung…

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… und die fast 2.000 m hohen, noch schneebedeckten Berge.

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Auch auf der Schiffsroute zeigen sich immer wieder diese bis direkt ans Meer reichenden alpinen Berge.

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Und den Schwesterschiffen begegnet man natürlich auf der Seereise ebenfalls.

Zum Abendessen geht es wieder über eine offene Seepassage (meistens fährt die MS Vesterålen in ruhigen Gewässern zwischen Inseln durch). Das offene Meer hatten wir beim Frühstück schon, was einigen Passagieren ob des Seegangs mehr oder weniger Probleme bereitet hat (Henrik hat es auch nur mit einer Reisetablette gut überstanden).
Beim Abendessen sind wir schon seefester und können gutes Essen genießen.

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Den Tag beschließen wir mit einem Abendspaziergang in Kristiansand – von 22:30 – 23:00 Uhr!

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Über das Meer und unten drunter durch

Der Wettergott sieht es, wenn Engel reisen: Wolkenlos bei strahlender Sonne erreichen wir Bergen, die mit 250 Jahresregentagen die „nasseste“ Stadt Europas.
Der Weg dorthin ist abwechslungsreich.

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Die beiden Fährpassagen – Islandhopping gehört hier zum Weg dazu – sind ungefähr genau so lang, wie die in Summe fast 25 km Tunnel (zwei davon mit 8 km Länge und einem tiefsten Punkt von ca. 260 m unter dem Meeresspiegel.
Der  Weg an sich geht – darum die Fähren und Tunnel – über die vielen Inseln entlang der norwegischen Südwestküste.

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Und immer wieder sehen wir im Osten schneebedeckte Berge.

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Ach ja, der Lachs, den Henrik heute zum Frühstück hatte, stammt wahrscheinlich aus einer der Lachs-Farmen, die wir entlang der Küste immer wieder entdeckt haben.

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Jetzt stehen wir am Hurtigruten-Terminal in Bergen, haben unser Board-Gepäck und uns schon eingecheckt und warten darauf die Bikes auf das Schiff fahren zu dürfen.

Wie es dort ist…morgen!

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Die ersten Eindrücke

Der Tag beginnt mit dem Wecker und Regen. Aber nach dem Frühstück mit Kaffee wie in Finnland (Wie lange steht der schon auf der Wärmeplatte?) hat es aufgehört und wir fahren 270 km bei immer besserem Wetter nach Stavanger.

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Die Landschaft ist schon auf dieser Strecke großartig und wir kommen an vielen Seen, Flüssen, Wasserfällen und unterschiedlichsten Bergformationen vorbei: von großen und noch größeren Steinen bis zu alpin anmutenden Erhebungen ist alles dabei.

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Und in Stavanger finden wir ein ordentliches Gästehaus mitten im Sentrum (ja, so schreibt man das hier) nur wenige Gehminuten von Gamle Stavanger und der Hafenzeile entfernt.

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Mit strahlendem Sonnenschein beenden wir den Tag und freuen uns auf die morgige Etappe nach Bergen: Einschiffen!

Wer genau wissen will, welche Wege wir genommen haben, kann in die Rubrik Reiseroute schauen. Die ersten beiden Biketage sind dort schon abrufbar.

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Norwegen!

Wir sind da!
Heute morgen haben wir die Bikes gepackt, den Sprinter bei den super netten Wirten des Lundø Camping & Grill am Privathaus geparkt und dann 170 km zur Schnellfähre Hirtshals – Kristiansand gefahren.

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Natürlich hatten wir ausreichend Puffer eingeplant. So hatten wir noch genug Zeit im Fischerhafen von Hirtshals einen Fisketeller zu Essen, bevor wir unsere Bikes auf die Fähre gefahren und selber verzurrt haben.

In Kristiansand hatten wir das Hotelzimmer bereits von zu Hause aus gebucht: Nur drei Kurven vom Hafen und wir haben ein ordentliches Zimmer einem – sagen wir – hochwertigen Hostel bezogen.

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Nach einem Spaziergang zum Ausdampfen geht es nun ins Bett. In zwei Tagen geht die MS Vesterålen in Bergen los.

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Faul

Relativ lange geschlafen, ausgiebig gefrühstückt und nach dem finalen Check der Motorrad-Reise-Ausrüstung haben wir einen ausgiebigen Strandspaziergang gemacht, den wir uns mit gutem dänischem Eis belohnt haben.

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Den Rest des Tages verbringen wir faul am Bus (Kaffeekochen gehört dazu) mit Blick auf den Limfjord.

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Heute Abend gönnen wir uns das wahrscheinlich letzte Bier für einige Zeit (in Norwegen ist Alkohol kaum bezahlbar).
Morgen geht es dann nach Hirtshals, wo wir mit der Schnellfähre nach Norwegen übersetzen werden.

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Lundø

Wir haben es geschafft: Wir sind am Campingplatz Lundø angekommen – einen Tag früher als notwendig.

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Das bedeutet: Wir haben den morgigen Sonntag zum Ausschlafen, Relaxen und um final die Bikes und das Gepäck vorzubereiten. Montag geht es dann von hier auf jeweils zwei Rädern endgültig los.

Und den heutigen Abend genießen wir mit dänischem ..
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Gepackt, gestyled und unterwegs

Unseren Sprinter zu beladen lief wie am Schnürchen. Bikes, Kisten mit den Motorradklamotten, Luftbett und Schlafsäcke für den Startcampingplatz in Dänemark und die Motorradkoffer und -taschen waren in Rekordzeit verstaut.

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Und unser Urlaubsstyling hatten wir ja schon am Vorabend durchgeführt.

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Also sind wir wie geplant mittags losbekommen und bis Laubach (kurz vor Hann.Münden) gefahren, wo wir ein ordentliches Zimmer in einer Frühstückspension gefunden.

Morgen früh geht’s weiter. Wenn wir gut durchkommen bis auf den Startcampingplatz in Dänemark.

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Nur noch wenige Tage…

… und es geht los.

planungDie Planung ist soweit abgeschlossen, vergangenes Wochenende haben wir das Motorradhandling mit unserem Sprinter (be- und entladen, ancampen) ausprobiert und die neuen Reifen unserer Bikes eingefahren. Kommendes Wochenende wird soweit wie möglich vorgepackt und die letzten Vorbereitungen getroffen.