Zu Hause (fast)

Nach einem schönen Frühstück unter dem großen Nussbaum der Hirschmühle machen wir uns auf den Weg. Da wir noch in Sachen Camping(ausbau) unseres Sprinters schauen wollen, gibt es einen größeren Umweg über Egelsbach bei Frankfurt. 

Leider hat sich das nicht wirklich rentiert, der „Megastore“ ist eher eine Rumpelkammer – schade. Dafür erwischt uns von dort das sommerliche Baustellengemenge auf den Autobahnen, sodass wir ein großes, aber dafür langsames Stück des Weges über die Dörfer zuckeln. Aber wir fahren (und stehen nicht), die Landschaft ist durchaus sehenswert (insbesondere) die Weinberge am Neckar und die heißen Temperaturen sind Dank Klimaanlage erträglich (aber eigentlich wollen wir – nicht nur diesbezüglich – wieder zurück ins angenehm kühle Norwegen.

Aufgrund dieser Umwege ist es 21 Uhr, als wir unseren Sprinter vor unserer Garage in der Borstei parken. Und bevor wir nach oben gehen, gibt es erst noch ein frisches Bier beim Dietrich von Bern. 

Morgen werden wir dann Alles auspacken und uns gaaaanz laaaangsam wieder ins normale Leben eingrooven.

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Hirschmühle

Um neun Uhr sind wir bereits wieder unterwegs.Und es ist gut, dass wir so früh losfahren: So kommen wir ohne Verkehr durch Hamburg und – das hören wir dann im Radio – alle Verkehrsbehinderungen, die heute auf unserer Strecke liegen, passieren hinter uns.

In Thüringen kürzen wir wegetechnisch ab und fahren ein Stückchen über Land.

Begleitet werden wir von gutem Wetter und tollen Wolken.

Nach 600 km erreichen wir die Hirschmühle in Bad Rodach und werden von Evas Mutter herzlichst begrüßt. Der Hof oder besser: das Anwesen ist ein wunderschönes Ensemble aus schönen, ca. 500 Jahre alten Fachwerkgebäuden mit einladendem Hof und Garten.

Bald ist auch Eva da und wir gehen gemeinsam zum Abendessen und verbringen einen sehr schönen Abend mit gegenseitigem Erzählen, was wir jeweils sonst so in Norwegen werlebt haben (kennengelernt haben wir uns ja auf der MS Vesterålen).

Schade ist nur, dass Thomas nicht dabei sein kann. Aber wir waren sicher ht zum letzten Mal in der Hirschmühle: Zum Einen wegen Eva & Thomas, zum Anderen wegen der tollen Kurven zum Motorradfahren – auch dass haben wir auf den letzten Stück Weg hierher schon festgestellt.

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Bye-bye Skandinavien 

Die Bikes sind wieder im Sprinter und wir auf dem Heimweg.

Gegen halb zwölf fahren wir in Lundø los und passieren knapp drei Stunden später die Grenze nach Deutschland. Und damit haben wir Skandinavien verlassen. In den letzten 8 Wochen waren wir in allen (zumindest im erweiterten, kulturellen Verständnis) skandinavischen Ländern:

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Dänemark, Schweden, Norwegen und Finnland.

Von Norderstedt, wo wir heute Quartier gefunden haben, geht es morgen weiter nach Bad Rodach (in der Nähe von Coburg). Hier machen wir Station bei Eva (und Thomas, der leider nicht da sein wird) in der Hirschmühle – die beiden haben wir auf der MS Vesterålen kennengelernt.

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Dreimal dürft Ihr raten…

… was wir heute gemacht haben: Nichts!

Die Matratzenreparatur war erfolgreich und so haben wir weich gelegen und lange geschlafen. Den Rest des Tages haben wir mit viel Tee (Christiane), dänischem Eis mit unverschämt üppigen Topping (Erdbeerschaum und Flødebolle), dem Beobachten der Camper (der Platz ist voll),

und „In-die-Gegend-starren“ verbracht.

Heute Abend freuen wir uns dann wieder auf gutes, eiskaltes dänisches Bier zum Abendessen und auf eine weitere schlafvolle Nacht.

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Waschtag

Eigentlich sind wir zu faul für irgendwas. Aber da die Isomatten auf dem Sprinterboden doch seeeeehr hart sind, haben wir das Loch im Luftbett gesucht, gefunden und hoffentlich erfolgreich abgedichtet – morgen Früh werden wir das wissen.

Und wir haben Wäsche gewaschen: Noch haben wir ja eine knappe Woche Urlaub vor uns.

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København

Wow, was für eine tolle Stadt: viel zu sehen, tolle historische Sehenswürdigkeiten und trotzdem eine junge, spritzige Stadt.

Nach einem sehr guten Frühstück in unserem B&B und einem kurzen Fußweg zum Bahnhof sind wir mit dem Zug bereits um Viertel nach Zehn in København. In der Touristinformation holen wir einen Stadtplan und folgen dem Selfguided Walk durch die Stadt.

Der Weg führt – natürlich – am Wahrzeichen Kopenhagens, der kleinen Meerjungfrau, ebenso vorbei,

wie am königlichen Schloss Amalienborg.

Und auch Nyhavn, das sehr an Amsterdam erinnert, haben wir erlaufen.

Nach gut sieben Stunden laufen (mit einer Kaffee- und einer Füße-Ausruhen-Pause) sind wir ziemlich platt und genießen es, in einem der vielen Straßenrestaurants zu Abend zu essen.

Nun müssen wir nur noch zurück zum Bahnhof, nach Viby fahren und dort ins Bett fallen – mehr Bilder von København gibt es die nächsten Tage.

Abschließend bleibt nur noch festzustellen: Kopenhagen ist ein tolle Stadt, da können die norwegischen Städte (inkl. Oslo) und schon gar nicht Göteborg mithalten. Wer also – auch nur für eine Wochenend-Städte-Reise mal ein Ziel nördlich von München sucht, dem sei Kopenhagen wärmsten empfohlen.

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Dänemark 

Wir sind zurück in Dänemark. Von Halmstad fahren wir nochmal durch schöne schwedische Landschaft – leider wieder ohne echte Elche.

Kurz vor der Fähre von Helsingborg nach Dänemark müssen wir leider die Regenkluft anziehen – auf der Fähre können wir die jedoch wieder abstreifen und brauchen sie dann heute auch nicht mehr.

Dänemark begrüßt uns mit gutem Wetter und Schloß Kronborg in Helsingør. Wir haben von dort nur noch knapp 80 Kilometer bis zu unserem B&B in Vibe. Von hier werden wir morgen per Nahverkehrszug Kopenhagen besuchen.

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Im Schloss

Wir sind auf dem Weg zurück zu unserem Sprinter. Und um vielleicht doch noch das sagenumwobene große Wildtier, den Elch, doch noch zu sehen, nehmen wir die heutige Route durch das Landesinnere. Und wir haben Glück: Zwei Elche entlang des Weges entdecken wir auf diesem Weg. Pech nur, dass sie beide zwar Lebensgröße aber aus Plastik sind. Christiane könnte also doch Recht haben, dass der Elch so eine Art nordischer Wolpertinger ist.

Unsere heutige Unterkunft ist da schon viel besser und richtig echt: das große  ökologisches Langut Wapnö – wir würden es mit Hermannsdorf vergleichen.

Unser Zimmer ist in einem ehemaligen Kuhstall aus dem frühen 19. Jahrhundert und das Restaurant im Schloss Wapnö, dass zu Beginn des 18. Jahrhundert entstand.

Wir leisten uns das Abendessen, dass ausschließlich aus hier produzierten Nahrungsmitteln gekocht wurde. Besonders zu erwähnen ist der erstaunlich milde Blauschimmelkäse mit göttlicher Tomatenmarmelade (nein, dass ist keine! Umschreibung für Ketchup!) – und auch Christiane hat diesen Käse mit der Marmelade gerne gegessen.

Morgen werden wir nach Dänemark übersetzen und dann am Mittwoch einen Tag in Kopenhagen verbringen. Am Donnerstag wollen wir dann wieder bei unserem Sprinter in Lundø sein und dort noch ein paar Tage entspannen, um dann im Laufe der nächsten Woche wieder daheim einzutreffen.

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Ein Tag in Göteborg 

Nach einem ausgiebigen, wenn auch lauten, Frühstück (das Hotel ist gut belegt) machen wir uns auf den Weg, Göteborg zu erkunden.

Die Fahrt mit der Tram ins Centrum dauert nicht lange und kostet uns – trotz bester Absichten – nichts, da die Handy-App zwar Tickets auswählen lässt und Kreditkartendaten abfragt, dann aber hängen bleibt.

Erstaunlicher Weise – es geht also doch und zerstört keine Familien – haben im Centrum ziemlich viele Geschäfte geöffnet und die Schweden nutzen diese Angebot ausgiebig. Und wir können zumindest in den einen oder anderen Laden reinschauen.

Einen Großteil unserer Zeit verbringen wir aber mit Kaffeetrinken und beim People-Watching bei einem Glas Wein. Denn die Sehenswürdigkeiten Göteborgs – zumindest im Centrum – lassen sich alle in relativ wenig Zeit erlaufen.

So ist das Fazit für den heutigen Tag: Göteborg ist eine Stadt mit vielen freundlichen und sehenswerten Menschen. Einen Besuch der Stadt können wir weniger aufgrund der Sehenswürdigkeiten, sondern eher wegen der vielen Cafes und Kneipen und Restaurangs 😉 empfehlen.

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Göteborg 

Wir haben gut geschlafen und nach einem Frühstück im Garten des B&B machen wir uns auf den Weg.

Über kleine Nebenstraßen – noch haben wir ja ausreichend (Urlaubs)zeit – geht es nahe der Küste Richtung Göteborg.

Die Eindrücke, die wir hier sammeln, bedeuten für uns auch, dass wir Schweden in einer zukünftigen Urlaubsplanung ganz klar berücksichtigen müssen.

Und wir stellen fest, dass Schweden zwar auch kein ganz günstiges Urlaubsland ist, die Preise aber deutlich unter norwegischem Niveau liegen und z.T. schon dem gewohnten heimatlichen Preisgefüge liegen (Bier kostet hier nur die Hälfte ggü. Norwegen und nicht mal doppelt so viel wie daheim 😂).

Kurz vor dem Ziel gibt es dann nochmal einen kurzen Stopp: der Kaffee muß raus und ein paar Vitamine rein.

In Göteborg haben wir – nicht ganz im Centrum, dafür aber mit kostenlosem Parkplatz – ein ordentliches Hotel gefunden. Hier werden wir bis Montag bleiben, denn die Stadt macht einen einladenden und erkundungswerten Eindruck.

Dumm nur, dass morgen Sonntag ist und die Geschäfte zu haben (diese Konstellation haben wir auf unserer Reise nicht zum ersten Mal). Obwohl: Wir haben auf den Bikes eh keinen Platz und so sparen wir uns zumindest die Überlegung, ob wir nicht was einkaufen und mitnehmen sollen…

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Schweden 

Heute fahren wir die letzten Kilometer in Norwegen. Das Land ist hier sehr landwirtschaftlich geprägt. Und wenn die Häuser, Nummernschilder der Autos und die gelben Fahrbahnmarkierungen mich wären, könnte man diese Landschaft ebenso zu Hause finden.

Der Grenzübergang nach Schweden ist unauffällig. Da merkt man nicht, dass man eine EU-Außengrenze überquert (auch wenn Norwegen eng an die EU angebunden ist). Ein Schild am Straßenrand und das war’s. Da sind wir an den EU-Innengrenzen deutlich aufgeregter.

Das man in Schweden ist, merkt man an den Fahnen an den Häusern – jetzt blau-gelb und nicht mehr rot-weiß-blau – und witziger Weise an den „Scharfe-Kurve-Barken“: die sind nämlich auch blau-gelb.

Übernachtungstechnisch ist es ein wenig schwieriger. Wir befinden uns anscheinend in einem touristisch wenig geprägten Gebiet. Aber es gelingt uns dann doch eine Art B&B zu finden. Und in der Sonne grillend lassen wir den Tag ausklingen.

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Kon-Tiki-Museum

Heute gehört der erste Teil des zweiten Oslo-Tages Thor Heyerdahl im Kon-Tiki-Museum. Schon als Kind war Henrik von der Überfahrt (1947) von Peru auf die polynesischen Inseln 4.000 km in 101 Tagen über den pazifischen Ozean in einem Balsaholz-Floß fasziniert. Das Museum, in dem auch das Original-Floß zu sehen ist, ist toll. Wir haben drei Stunden dort verbracht.

Die Fahrt dorthin machen wir öffentlich. Und auch die ist im zweiten Teil mit dem Bus ein Erlebnis. Der – vermutlich – türkischstämmige Busfahrer ist so was von gechillt und Service orientiert, dass die eigentlich h halbstündige Fahrt gut 10 Minuten länger dauert, dafür aber viele Stilblüten – immer passend – beschert und somit sehr unterhaltsam ist. Nochmals vielen Dank an den Fahrer für diese Tour. Viele Münchner Busfahrer könnten sich da eine große Scheibe abschneiden.

Dazu passt gut das Motto von Thor Heyerdahl, dass in seinem Museum groß zitiert wird:

Danach setzen wir mit dem Linienboot über zum Fährhafen und bummeln nochmals durch Oslo. Besonders das Opernhaus ist sehenswert.

Zum Abschluss unseres letzten Abends in Oslo und in Norwegen (wir waren fast sieben Wochen im Land) lassen wir es zum Abendessen nochmal richtig krachen: frische Reker, Hval-Steak und ausnahmsweise eine (teure) Flasche Wein. Morgen geht es von Oslo nach Schweden und damit beginnt so langsam die Heimreise.

Da die Eindrücke in Oslo so vielfältig waren, haben wir Euch hier eine Bilderauswahl zusammengestellt:

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Oslo

Heute sehen wir uns Oslo an. 

Dazu machen wir uns zuerst auf zum Holmenkollbakken, die nur 20 Minuten zu Fuß vom Hotel liegt. Zum einen gilt die Skischanze – in ihren mehreren Ausbau-, Umbau- und Erneuerungsstufen – als die älteste der Welt.

Zum anderen ist die aktuelle Schanze von 2010 die Einzige weltweit rein aus Stahl und mit konzeptionell berücksichtigen und umgesetzten Seitenwindschutz. Die aktuell größten Sprungweiten liegen bei gut 140 Metern.

Danach nehmen wir von der naheliegenden Station die S-U-Bahn und fahren ins Sentrum von Oslo.

Oslo ist bzgl. der meisten Sehenswürdigkeiten klein genug, um Alles zu Fuß zu erlaufen. Wir beginnen am Königsschloss, 

kommen an der Uni und am Parlament vorbei

und erleben in der der Fußgängerzone den Marsch der Wachablösung zum Schloss – inkl. Musikkorps.

Über Kathedrale, Bahnhof, Castell und Rathaus geht es bis in die teure, neue Wohn- und Museumslandzunge Tjuvholmen.

Mit der Tram geht es zurück in die Fußgängerzone und Abendessen gibt es dort im „The Scotsman“ und danach fahren wir mit der S-U-Bahn zurück zum Hotel. Und dort gönnen wir uns dann noch eine Sauna.

Morgen werden wir das Kontiki-Museum in Oslo besuchen und dann, mal sehen…

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Holmenkollen

Tolles Wetter zum Frühstück: Wir können draußen sitzend den Tag beginnen und wissen, dass wir heute zum Fahren die Regenklamotten nicht anziehen müssen.

Über schöne Nebenstraßen machen wir uns auf die gut 250 km Strecke nach Oslo. Nachdem wir uns nun eindeutig von den Fjorden und auch den hohen Bergen entfernen, wir die Landschaft wieder anders.

Die Bäume werden höher und mehr und wir fühlen uns hin und wieder an die finnischen Wälder erinnert.

Dazu trägt auch der Himmel mit seinen Cumulus-Wolken bei.

In Kongsberg kehren wir auf einen Kaffee (mit Kuchen) ein. Aus dem einen Kaffee werden zwei und aus der 45-Minuten-Pause eine 90minütige, denn es fängt heftig an zu regnen. Leider hört es auch nach dem zweiten Kaffee nicht auf zu regnen und wir müssen doch noch die Regenpellen überziehen. Glücklicherweise können wir die aber 40 km später beim Tankstopp in Drammen wieder ausziehen.

Nach weiteren 35 km haben wir dann unser Ziel für die nächsten drei Nächte erreicht: Voksenåsen auf dem Hollmenkollen.

Unser Hotel liegt oberhalb Oslo mit einem gigantischen Blick auf Stadt und Bucht. Von hier (die U-Bahnstation ist 10 Minuten entfernt) werden wir die nächsten beiden Tage Oslo erkunden und es uns auch gut gehen lassen. Das Hotel hat eine Sauna und eine Pool.

Und ggf. reicht die Zeit auch für den Besuch der Holmenkollbakken, dee Skischanze, die als die Älteste der Welt gilt (eröffnet 1892) und in Sichtweite zu unserem Hotel liegt.

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Telemark

Wir haben gestern Alles richtig gemacht. Heute ist das Wetter sehr grau und nass und auf dem Weg ostwärts müssen wir zuerst wieder am unteren Ende des Lysefjords vorbei. Hier ist heute Alles grau in grau: Weder die Bootstour von gestern hätte heute funktioniert, noch müssen wir uns ärgern, dass wir heute weiterfahren. Auch die Wanderung auf den Preikestolen wäre heute noch weniger machbar als gestern.

Trotz des zum Teil heftigen Regens ist die Landschaft auch heute wieder großartig und wieder ganz anders als bisher.

Quasi parallel zum Lysefjord, nur auf der Rückseite der Berge, die wir am Sonntag dort gesehen haben, sind die Bergwände genauso glatt geschliffen, wie am Fjord.

Später fahren wir dann erst über das Tjørhomfjellet (hier ist die Straße von November bis Mai gesperrt)

und dann durch die Skigebiete Sirdal und Hallbjønsekken. Hier stehen jeweils extrem viele Hütten – Norwegen hat halt Platz.

In der Telemark (ob hier die gleichnamige Landung beim Skispringen herkommt?) ist das Wetter dann endlich schön und wir können ein Zimmer auf einem Campingplatz bekommen und draußen zu Abend essen.

Morgen geht es weiter – wer vorher schon auf die Karte geguckt hat, ahnt vielleicht schon unser Ziel: Morgen werden wir in Oslo sein. Und damit haben wir auch entschieden über Schweden und Kopenhagen, also auf dem Landweg zurück zu unserem Sprinter zu fahren.

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Lysefjord

Heute gilt es die Entscheidung zu treffen: Wanderung auf den Preikestolen oder Schifffahrt auf dem Lysefjord. Und da es bis Mittag regnet, fällt die Entscheidung für den Lysefjord (mit Preikestolen von unten).
Weil wir nicht im Regen auf den Berg wollen und wir dazu noch das Kleiderproplem bei schlechtem Wetter nicht lösen können, ist es die richtige Entscheidung (wir hatten vor – ausnahmsweise – in Wanderhosen zum Preikestolen mit den Bikes zu fahren, dort Helme, Stiefel und hoffentlich auch die Jacken in Henriks Motorradkoffern zu verstauen und dann zu laufen. Das wäre zu kalt und zu naß gewesen).

Also sind wir rechtzeitig vor 14 Uhr in Forsand und fahren in 2,5 Stunden mit der Schnellfähre den Lysefjord rauf und wieder runter: spektakulär!

Und wir sehen beide spektakulären Orte, die man bergmäßig am Fjord erklimmen kann: Am oberen Ende der 1.084 m Höhe Kjerag mit dem Kheragkeil, einem großen Stein, der zwischen zwei Felswänden eingeklemmt ist. Und am unteren Ende (auf der Rückfahrt ist der Sichtwinkel besser) den 600 m hohen Preikestolen („die Kanzel“) mit der berühmten 25×25 qm großen Plattform.

Und weil es zu viele einzelne Bilder wären, hier die Highlights in einer Galerie zusammengestellt:

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Wechselhaft

draußen frühstücken und sind schon fast euphorisch, dass wir heute den Preikestolen erklimmen können. Aber das Wetter ist so unstet, dass es fast minütlich von Sonne zu Wind zu Regen und zurück wechselt.

Daher bleibt uns heute nichts anderes übrig, als einen Ausruhtag einzulegen und aufgrund des Wetters und der Temperaturen (Sonne = schön + warm, Wind = gleich regnet es wieder, Regen = nass + kalt) mehrfach zwischen der Bank auf der Terrasse und den Sesseln im Zimmer hin und her zu wandern.

Für Euch hier als Zeitraffer die zugehörigen Stimmungsänderungen, die uns den Tag über begleiten und ihn uns gut erträglich machen. Die folgenden 82 Sekunden sind ein Kameramitschnitt von tatsächlichen 105 Minuten:

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Wunderschöne Strecke

Heute geht es so nah an den Lysefjord und den Preikestolen, wie es die Verfügbarkeit der Unterkunft erlaubt hat. Und die Strecke, die wir fahren ist wunderschön.

Gleich zu Beginn kommen wir am Låtefossen vorbei (mal wieder ein Wasserfall – und Ihr könnt froh sein, wie Christiane, dass Henrik nicht jeden der 100tausend Wasserfälle fotografiert). Und hier ist die Gischt des Wasserfalls noch deutlich nasser, als der beginnende Regenfall.

Und so sind die heutigen 170 km leider fast vollständig eine sehr feuchte Regenfahrt.

Die aber durchaus ihre landschaftlichen und stimmungsvollen Reize hat.

So sind wenige Fotos nur an den Stellen möglich – oder besser: erträglich – an denen wir z.B. den morgendlichen Kaffee/Tee loswerden werden müssen und es gerade eine Regenpause hat.

Oder es gelingt, mit den wetterfesten Motorradkameras und heftigem Abwischen des Objektivs mit dem Handschuh während der Fahrt, Stimmungen einzufangen.

Nach 170 km in 5 Stunden Reisezeit (da ist mitgerechnet eine Fähre – wir hatten seit der Abfahrt von Lofoten bisher keinen Tag ohne Fähre – und eine Kaffeepause) erreichen wir Høiland Gård in Årdal. Hier bleiben wir die nächsten drei Nächte und hoffen, dass wir morgen und am Sonntag so gutes Wetter haben , dass wir sowohl eine Schifffahrt auf dem Lysefjord, wie auch die gut vierstündige Wanderung auf den Preikestolen und zurück, machen können.
Wenn nicht (oder nur die Schifffahrt), dann haben wir zumindest eine tolle Aussicht von der Bank auf der Terrasse vor unserem Zimmer – egal bei welchem Wetter.

Ach ja, die Strecke war wunderschön – nur das Wetter leider nicht. Wie großartig muss die Strecke bei strahlendem Sonnenschein sein?

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