2018: München – Regensburg – München

Theaterbesuch in Regensburg: Das Wetter ist bestens und daher fahren wir mit den Bikes!

Die Tour ist mit Übernachtung angelegt (es gibt viele ordentliche und preiswerte Übernachtungsmöglichkeiten in Regensburg in der Altstadt) und so haben wir keine Zeitnot. Ausschlafen, gut frühstücken und kurz vor Mittag gehts los. 

Um nicht hin und zurück die gleiche Tour zu fahren (und nicht immer durch Freising fahren zu müssen), geht es erst einmal nach Osten durch Markt Schwaben nach Erding. Es zieht sich zwar etwas, bis wir längere Landstraßenpassagen haben, aber die Strecke ist abwechslungsreich und gehört nicht zu den Hauptverkehrsrouten – wir können also stressfrei cruisen.

In Pfeffenhausen ist an diesem Samstag sogar am frühen Nachmittag ein Cafe geöffnet, in dem wir uns mit gutem Kaffee und Kuchen eine Pause gönnen. Trotzdem sind wir bereits kurz nach 15 Uhr in Regensburg. Genug Zeit im Hotel einzuchecken und die Stadt zu genießen, bevor es um kurz nach 19 Uhr ins Akademietheater der Fachakademie für Schauspiel, Regie und Theaterpädagogik Regensburg geht. Wir sehen das Abschlussstück „TRUST“ der diesjährigen Absolventen.

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Nach dem Stück noch gut zum Essen und am nächsten Morgen zum Frühstück: Wir empfehlen hier immer die ausgeprägte Kneipen- und Cafe-Kultur der Weltkulturerbe-Stadt Regensburg zu nutzen.

Auch die Rückfahrt starten wir wieder kurz vor Mittag – diesmal geht es über Kehlheim, Weltenburg, Neustadt an der Donau (mit einem Eis in der dortigen Eisdiele). Auch für diesen Weg brauchen wir inklusive Pause nur ca. 3 1/2 Stunden. 

Fazit

Regensburg ist immer einen Wochenendtrip wert. Die Tour an sich – die man problemlos auch an einem Tag hin und zurück bewältigen kann – ist unspektakulär. Daher gilt hier ausnahmsweise mal: Das Ziel ist das Ziel!

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Bilder

Route

volle Distanz: 293826 m
Maximale Höhe: 573 m
Minimale Höhe: 345 m
Gesamtanstieg: 2770 m
Gesamtabstieg: -2779 m
Gesamtzeit: 04:40:29

2018: München – Hersbruck – München

Für das lange Woche zum 1. Mai haben wir unsere erste Motorradtour dieses Jahr geplant: Es geht nach Franken, genau nach Hersbruck.

Diese Ziel haben wir uns sehr bewusst ausgesucht. Zum einem wollen wir nicht, wie vermutet „alle“ anderen Biker an diesem Wochenende in die Berge und zum anderen wollen wir die Therme in Hersbruck für einen Wellnesstag einbauen und entweder die guten fränkischen Weine oder die guten fränkischen Biere genießen.

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Über Booking.com haben wir ganz kurzfristig in Hersbruck im Gasthof Bauer ein Zimmer für drei Nächte bekommen und so fahren wir am Samstag ohne Stress los.

Herrliches Wetter, wenig Verkehr und meistens kurvenreiche Strecke machen auf der ersten Tour dieser Saison viel Spaß. Und weil wir den ganzen Winter in der Stadt mit unseren Motorrollern durchgefahren sind, ist das Zweiradgefühl vertraut und wir sind sicher unterwegs – gerade so, als ob die letzte Tour 2017 erst vor zwei Wochen gewesen wäre.

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Über Markt Indersdorf, Schrobenhausen – hier machen wir eine Kaffeepause – geht es Richtung Eichstätt. Bis auf die mit dem Lineal gezogenen Straßen rund um Karlshuld (hier geht es kilometerlang durch unattraktive Straßendörfer nur gerade aus) ist die Strecke abwechlungsreich. Über Hilpoltstein, vorbei am Rothsee geht es nach Hersbruck. Direkt in der Altstadt – für Biker ideal, denn man kann den Ort zu Fuß erkunden – erreichen wir den Gasthof Bauer und freuen uns, unsere Bikes im Innenhof abstellen zu dürfen. Duschen, ein kleiner Spaziergang und wir zischen das erste gute Bier zu gutem fränkischen Essen.

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Am nächsten Morgen starten wir zur geplanten Rundtour: Gößweinstein, Pottenstein, Neuhaus an der Pegnitz – wir sind anscheinend „verkehrt“ herum unterwegs, denn die meisten Biker kommen uns entgegen.

Für uns ist das kein Manko. Die Kurven funktionieren auch in dieser Richtung und die Tour ist schön zu fahren. Glücklicherweise macht uns der Blütenstaub, der die Luft trübt und den wir immer wieder wie eine Staubwolke hinter uns herziehen, nichts aus.

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Weiter geht es nach Weiden in der Oberpfalz, wo wir vergeblich ein Cafe suchen – das was wir von der Stadt zu sehen bekommen ist leider nicht sehr attraktiv. Und für tiefere Exkursionen zu Fuß haben wir keine Zeit. 

Der östlichste Punkt unserer Rundtour ist Altenstadt bei Vohenstrauß, wo wir endlich* einen Gasthof finden, in dem wir eine Rast machen können. Über schöne Motorradstraßen* geht es zurück nach Hersbruck.
*Dass wir solange keine Rastmöglichkeit gefunden haben liegt auch an unserem Motorrad-Navi: Kurvenreiche Strecken heißen auch oft, dass wir an den belebten Orten und befahrenen Straßen vorbeigelotst werden. Dafür sind die Strecken aber landschaftlich schöner und eben kurvenreich.

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Den dritten Tag des Tour nutzen wir nicht zum Biken sondern für einen ausgiebigen Besuch der Therme in Hersbruck. Auch hier zeigt sich wieder die optimale Lage unseres Gasthofs: In nur 15 Minuten erreichen wir zu Fuß die Therme.

Abendessen gibt es wieder im Gasthof Bauer – heute mit sehr gutem Frankenwein.

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Am 1. Mai geht es dann zurück nach Hause: Über Neumarkt in der Oberpfalz, Riedenburg (mit einer Kaffeepause direkt am Rhein-Main-Donaukanal), Mainburg und Unterschleißheim erreichen wir nach gut 680 km wieder unser zu Hause (mit einem kleinen Umweg beim Konditor … gut, dass der Tankrucksack passt.

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Fazit

Es war ein gelungener Saisonstart. Wir sind schöne Straßen gefahren, haben uns ein wenig erholt und hatten das Glück, einen tollen Gasthof in Hersbrucks gefunden zu haben. Von hier aus lassen sich sicher noch mehr schöne Touren starten. 

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Bilder

Route

volle Distanz: 678446 m
Maximale Höhe: 644 m
Minimale Höhe: 149 m
Gesamtanstieg: 8153 m
Gesamtabstieg: -7804 m
Gesamtzeit: 03:16:39

2017: München – Ammerwald – Timmelsjoch – Welschnofen – München

Jahresabschlußtour – wir fahren über das lange Wochenende zum 3. Oktober nach Welschnofen. 

Am Freitag wird nur bis mittags gearbeitet, denn wir wollen schon „unterwegs“ sein und am Samstag (das Wetter soll schön sein) endlich das Timmelsjoch fahren. Daher geht es am Freitag auch noch bis nach Österreich. Im Alpenhotel Ammerwald bekommen wir ein Zimmer und sehr gutes Abendessen.

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Am nächsten Morgen begrüßt uns ein wunderschöner Herbsttag und der Wetterbericht bestätigt, dass wir das Timmelsjoch fahren können.
Entlang am Plansee geht es über Reutte und Imst hinein ins Ötztal. Und nach knapp 3 Stunden sind wir dann am Timmelsjoch.

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Und von dort geht es durch aufsteigenden Nebel und damit tollem Wechselspiel zwischen Wolken, Sonne, Bergsicht und Nachsicht runter nach St. Leonhard im Passeier Tal, Meran und durch Bozen rauf nach Welschnofen unter dem Rosengarten.

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Der Sonntag ist dann ein sehr nebliger Tag, sodass wir unsere Faulheit pflegen und einen ruhigen entspannten Tag im Hotel verbringen.

Am Montagmorgen ist der Nebel freundlicher zu uns: Er zieht am frühen Vormittag bereits aus dem Tal hoch und so können wir eine schöne Runde von Welschnofen über den Lavazze-Pass, durch das Val di Fiemma über den Karer- und den Nigerpass machen.

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Und über 15 Tornanti geht es von Blumau über Steinegg wieder zurück nach Welschnofen.

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Am Dienstag müssen wir wieder heim. Und da wir in einem Rutsch bis nach München müssen, und der Wetterbericht Regen ankündigt entscheiden wir uns für den direkten Weg durchs Eisacktal, über den Brenner und den Zirlerberg.

In Sterzing sind die Anzeichen dann so, dass wir am Brenner mit Regen rechnen müssen – gut gemacht: Wir haben hier schon die Regenkluft übergeschmissen. Am Brenner beginnt es zu regnen. Vor Matrai müssen wir auf die Autobahn ausweichen, denn aufgrund eines Murenabgang zwischen Matrei und Schönberg ist die alte Brennerstraße gesperrt. Und auf der Autobahn ist der Regen dann so heftig, dass wir bis Innsbruck Süd auf der Autobahn bleiben (und wiederholt kräftig von den Autos naßgeschüttet werden).

Aber es bessert sich: Schon Am Zirlerberg lässt der Regen nach und wir verlassen Österreich schon wieder im Trockenen. Und deshalb fahren wir auch über den Walchensee und die Kesselbergstraße heim.

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Fazit

Wir hatten einen schönen Jahresabschluss mit unseren Bikes. Endlich haben wir das Timmelsjoch geschafft – wobei: Interessanter ist es wahrscheinlich, wenn man/frau es von der Südtiroler Seite erklimmt. Also werden wir das sicher bei einer der nächsten Touren nach/durch Südtirol von dort aus fahren.
 

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Webseite Timmelsjoch

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Route