Am Samstag geht’s los!

Jetzt steht der Urlaub vor der Tür: Christiane hat gestern ihr KTM Duke abgeholt und im Dachauer Hinterland gleich ausprobiert – g**l!!! Hätte Christiane keine Ohren, hätte sie im Kreis gegrinst.

Am Samstag geht es dann – wie schon lange erwartet – los. Zuerst zu Monika und Dietmar nach Regensburg und von dort Richtung Fränkische Schweiz, Rhön und, wenn wir es schaffen, sogar bis in die Sächsische Schweiz. Drei Wochen haben wir dafür Zeit.

Hier werden wir mit ein  Bildern und Text unsere Eindrücke des zu Erlebenden ebenso beschreiben, wie unsere Erfahrungen mit unseren Bikes.

Viel Spaß dabei wünschen Henrik & Christiane

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Von München nach Essing

Nachdem Monika und Dietmar leider (für uns) eine Einladung in Passau haben, sind wir auf unserer ersten gemeinsamen Tour zum Urlaubsbeginn nicht nach Regensburg gefahren.

Stattdessen haben wir den Weg über Schrobenhausen, an Neuburg an der Donau vorbei

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durch das Altmühltal nach Essing gewählt. 200 km kurvige Nebenstraßen liegen hinter uns und wir haben ein Quartier beim Felsenwastlwirt gefunden.

Jetzt genießen wir ein frische Bier auf der Terrasse und freuen uns aufs Essen.
Morgen geht es weiter in Richtung Kallmünz.

Webseite Gasthof Felsenwastlwirt

Von Essing nach Blaibach

Nach einem ausführlichen Frühstück steigen wir wieder aufs Bike und fahren, wie geplant, in das malerische Städtchen Kallmünz.
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Da wir aber bereits nach einer Stunde da sind, bestätigt sich unsere Frühstücksentscheidung: Wir fahren doch heute nach Blaibach und machen morgen einen fahrfreien Tag und gehen in die Therme in Bad Kötzting.

Mittags gibt es Reiberdatschi für Christiane und Blaubeer-Pfannkuchen für Henrik in Fürstenberg.

Unterkunft haben wir dann in Pulling in Blaibach gefunden … Urlaub auf dem Bauernhof.
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Webseite Pension Schötz

Pausentag in Bad Kötzing

Heute Nacht haben wir noch kurz vor dem Gewitter die Bikes in die Scheune gestellt. Nach einem Lesevormittag auf dem Bauernhof sind wir mit dem Bus nach Bad Kötzing gefahren und werden den restlichen Tag in der Badewelt Aqacur relaxen.

Wohin es morgen dann weitergeht, entscheiden wir beim Frühstück.

Nachtrag: Wir haben ein neues Lieblings-Restaurant: Das „Osl“ in Bad Kötzting. Schade, dass es nicht in München ist…

Webseite Aqacur
Webseite Wirtshaus Osl
Tripadvisor Wirtshaus Osl

Von Blaibach nach Regnitzlosau

Uff…geschafft! Unsere bisher längste, wenn auch so nicht geplante Etappe.

Gegen halb elf fahren wir in Blaibach los. Das Ziel ist Marktredwitz. Mit einer Kaffeepause in Weiden sind wir schon vor vier Uhr am Ziel. Und weil wir uns fit fühlen, entscheiden wir uns, nach Hof weiterzufahren – dauert ja nur ein Stündchen.
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Kurz vor Hof fangen wir an, einen Gasthof zu suchen … Leider erfolglos.

In Hof geht es zu, wie am Stachus zu RushHour. Wir fahren durch, ohne eine ansprechende Unterkunft zu sehen. In Haidt hinter Hof gibt es ein Reitergut. Sehr schön, aber mit mindestens € 94,- die Nacht ist das nicht unsere Preisklasse.

Wir fahren weiter Richtung Plauen. Nach ein paar Kilometern in Sachsen, folgen wir der Beschilderung zu einem Gasthof. Reinfall: Montag und Dienstag ist da Ruhetag. Nachdem uns das auch ein zweites Mal passiert, kehren wir im Bogen zurück Richtung Hof, zurück nach Bayern. Hier stoppt eine Baustelle unser Fortkommen.

Auf der großen Umleitung nach Hof stoßen wir um 18 Uhr in Regnitzlosau – nach einer Tour von 250 km – auf den Gasthof „Grüner Baum“. Hier werden wir empfangen, als hätte man nur auf uns gewartet. Geschafft, aber glücklich starten wir mit einem großen Pils vom Fass in den Abend.

Facebook Grüner Baum

 

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Von Regnitzlosau nach Dresden

Glück gehabt: Bis auf die letzten wenigen Kilometer haben wir die 260 km nach Dresden bei kühlem, aber trockenem Wetter den Weg nach Dresden geschafft.
Eigentlich waren laut Navi nur gut 200 Kilometer auf dem Plan, aber Sachsen ist das Land der Umleitungen. So viele Straßenarbeiten sind uns noch nicht untergekommen. Teilweise mussten wir sogar die Umleitung der Umleitung fahren.

Dresden ist, beim ersten Durchfahren, schön. Bis Sonntag wollen wir mindestens bleiben, zumal wir am Samstag die Einfahrinspektion von Christianes  Duke haben werden – der Telefonkontakt mit dem KTM Händler in Dresden war schon mal sehr nett.

Da es gar nicht so leicht ist, in Dresden ein Zimmer zu kriegen, sind wir in Tolkewitz im „Gutshof Hauber“ gelandet und freundlich aufgenommen worden. Wenn morgen der Chef da ist, werden wir versuchen, das Zimmer bis Sonntag zu bekommen und in den nächsten Tagen Dresden und Umgebung zu erkunden.

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Webseite Gutshof Hauber

 

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In Dresden

Unser Hotel ist super – oder besser, die Menschen, die dort arbeiten. Gestern hat uns die Fee, die uns an der Rezeption und im Restaurant verwöhnt hat, noch das Zimmer bis Sonntag organisiert. Heute morgen hat uns der Chef des Hauses mit besten Ausflugstipps in Dresden, Umgebung und Motorradtour versorgt.

Also haben wir an der Rezeption ein Ticket für die Straßenbahn genommen und sind in die Dresdner Altstadt gefahren. Zuerst die beeindruckend renovierte Frauenkirche,

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in der wir dem Klang einer Orgelandacht zuhören durften und danach – etwas übertrieben sakral – die Geschichte und den Innenraum der Kirche erklärt bekommen haben.

Danach vorbei an der Semperoper

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in den den Zwinger. Auf dem Rundgang auf der Balustrade konnten wir bei wunderbaren Sonnenschein einen Kaffee genießen.

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Und wir haben gesehen, dass man auf die Kuppel der Frauenkirche kann! Also haben wir auch das getan,

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nicht ohne auf dem Weg dorthin durch den malerischen Stallhof der Residenz zu gehen.

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Nun sind wir auf der anderen Elbseite

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im Stadtteil Neustadt zum Abendessen. Von hier können wir dann mit der Straßenbahn direkt zum Hotel zurückfahren.

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Eine Fahrt auf der Elbe

Heute ist der zweite Tag in Dresden und wir haben uns für einen Ausflug mit der Sächsischen Dampfschifffahrtsgesellschaft entschieden. Von der Dresdner Altstadt vorbei an den Elbschlössern,

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unter dem Blauen Wunder

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hindurch bis nach Schloss Pillnitz.

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Leider regnet es hier, sodass wir uns entschließen, nicht das Schloss und seine Gärten zu besuchen, sondern mit dem Bus zurück nach Loschwitz zu fahren. Hier erklimmen wir mit der Schwebebahn,

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Baujahr 1902 und aus gleicher Hand, wie die Wuppertaler Schwebebahn,

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den Elbhang und genießen – wieder bei schönem Wetter – den Blick über Dresden.

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Den Abend verbringen wir auf dem Dresdner Stadtfest. Eine Attraktion dort sind historische Dampfgefährte, wie z.B. dieser Dampf-LKW.

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Webseite Sächsische Dampfschifffahrtsgesellschaft

KTM, Meißen und Pirna

Heute ist der geplante Termin für die Einfahrinspektion von Christianes Duke. Schon der telefonische Kontakt Anfang der Woche war sehr nett. Im Laden werden wir dann sehr freundlich begrüßt – wieder sehr nette Menschen, wie schon so oft hier in Sachsen.

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Nach knapp 2 Stunden ist die Duke wieder einsatzbereit – vielen Dank an das Team von KTM Dresden. Jetzt können die nächsten Kilometer abgespult werden.

Da das Wetter einen passablen Eindruck macht, beschließen wir, noch ein kleine Tour zumachen und nach Meißen zu fahren.

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Das hat sich leider nicht rentiert: Zum einen ist Meißen – zumindest vom Bike aus – keine schöne Stadt, zum anderen erwischt uns ein heftiger Regenschauer. Wir können uns jedoch an der Porzellanmanufaktur mit den Bikes unterstellen.

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Und wir testen erstmals unser Regenzeug.

Im nachlassenden Regen fahren wir auf dem rechten Elbufer wieder in Richtung Dresden. In Radebeul gibt es Windbeutel für Henrik und ein Eichenstück für Christiane. Nein, keine Angst weder ist Christiane auf Wasser und Brot gesetzt, noch hat sie plötzlich einen ungewöhnlichen Geschmack entwickelt: Das Eichenstück ist ein riesiges (!) Schokoladen-Buttercreme-Tortenstück. Es ist so mächtig, dass wir es zusammen nicht bewältigen – schade, es hätte in der Konditorei noch so vieles zu probieren gegeben.

Nach der Pause ist das Wetter richtig schön, also beschließen wir, die gleiche Entfernung wir Meissen nach Süden zu fahren. Pirna ist ein malerischer Ort – und das liegt nicht nur am Wetter.

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Den Abend lassen wir mit einer Flasche Wein und gutem Essen im Hotel ausklingen. Morgen geht es weiter: Das Elbsandsteingebirge in der Sächsischen Schweiz ist unser Ziel.

Webseite KTM Dresden

Von Dresden nach Bad Schandau

Heute sind wir durch die Sächsische Schweiz gefahren. Eine Rundtour von knapp 200 km durch die unterschiedlichsten Landschaften:

Enge Schluchten

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sind genau so dabei, wie der Blick über weite Landschaft

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und natürlich auch auf die Felsenformationen

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und Tafelberge der Sächsischen Schweiz.

Mittagspause machen wir am Lichtenhainer Wasserfall. Hierhin fährt – vom 8 km entfernten Bad Schandau – die Kirnitzschtalbahn, eine Berg-Straßenbahn, seit 1898 mitten durch den Wald.
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Unterkunft haben wir in der Schrammsteinbaude gefunden. Diesmal ganz unkompliziert: Da wir gestern bereits wussten, wo wir heute hin wollten, haben wir da bereits gestern Abend reserviert.

Morgen ist wieder ein Thermentag geplant – in der Toscana-Therme in Bad Schandau.

Webseite Kirnitzschtalbahn
Webseite Schrammsteinbaude

Pausentag in Bad Schandau

Heute ist wieder ein Thermentag: Wie geplant chillen wir den ganzen Tag in der Toscana-Therme.

Mit dem Bus von der Schrammsteinbause, der (außer Dienstags und Donnerstags) den Umweg über Smilka an der tschechischen Grenz nimmt, fahren wir nach Bad Schandau zum Personenaufzug.

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Dieser elektrische, freistehende Aufzug aus dem Jahr 1905 – eine Herausforderung für uns zwei Höhenjunkies – bringt uns 50 Meter nach oben mit einer tollen Aussicht über den Ort und das Elbtal.

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Wieder unten, sind es dann nur ein paar Meter zur Therme.

Essen in Bad Schandau ist gar nicht so leicht. Es gibt zwar viele Restaurants, aber anscheinend haben wir zur gleichen Zeit mit allen anderen Besuchern von Bad Schandau die gleiche Idee. Im Gasthof zum Bären munden uns Geselchtes und Wildschweinbraten  – kurz bevor auch hier die Hütte voll ist, haben wir noch einen Platz ergattert.

Zurück zur Schrammsteinbaude geht es dann mit dem Taxi – der letzte Bus fährt nämlich schon kurz vor sechs.

Ach ja – Klugscheißmodus ein: Die Schrammsteine sind eine bekannte Felsformation hier bei Bad Schandau. Und eine Baude ist das ostdeutsche/tschechische Wort für Hütte oder Bude.

Webseite Toscana-Therme

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Von Bad Schandau nach Wittenberg

Heute verlassen wir Bad Schandau bei strahlendem Sonnenschein. Es gelingt uns zwar nicht – trotz einer diesmal  selbstgewählten Umleitung – einen Blick vom Bike auf die Bastei zu werfen, aber zum Abschied aus dem Elbsandsteingebirge erhaschen wir dann doch noch einen typischen Blick dieser Landschaft.

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Unser Weg führt uns über 185 km immer entlang der Elbe, auch wenn wir den Fluss meistens nur erahnen können. Natürlich durch Dresden, vorbei an Meißen (bei Sonnenschein zeigt sich, dass wir dem Ort am Samstag bezüglich seiner Attraktivität Unrecht getan haben) weiter nach Riesa. Hier machen wir Kaffeepause und Christiane gönnt sich ein „Schweinsöhrchen“ (Insider).

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Die weitere Strecke in die Lutherstadt Wittenberg ist,  mangels Möglichkeiten, ziemlich gerade. Anstrengend ist der starke Seitenwind und besonders die Verwirbelungen hinter jedem entgegenkommenden LKW.

Mit der Unterkunft haben wir es uns diesmal leicht gemacht. Wir sind direkt zur Touriinfo gefahren und haben uns dort ein Zimmer organisieren lassen – in Fußnähe zur Altstadt.

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Den Tag beschließen wir mit lokalem Bier und gutem Essen im Brauhaus Wittenberg.

Morgen machen wir einen in Kultur und sehen uns Wittenberg genauer an.

Webseite: Lutherstadt Wittenberg

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In Wittenberg

Heute ist ein geschichtsträchtiger Tag: Wir beginnen im Lutherhaus

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und beschäftigen uns mit der Geschichte der Reformation. Dr. Martin Luther ist hier in Wittenberg sehr präsent, wie auch Phillipp Melanchthon, der zweite große Reformator und Humanist, dessen Haus wir auch besuchen.

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Die Altstadt von in Wittenberg ist nett. Leider – aber verständlich – können wir weder die Stadtkirche noch die Schlosskirche ansehen. Diese werden nämlich gerade aufwändig restauriert: Alles in Vorbereitung der Feier zu 500 Jahren Reformation im Jahr 2017.

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Zum Abendessen – wir haben eine Ruhepause im Hotel gemacht (nachdem wir kein Cafe gefunden haben, in dem man einen Sprizz bekommen kann) – sind wir im Wittenberger Kartoffelhaus. Das Motto der Wirtschaft lautet: „Ein bißchen Essen (haben wir schon bekommen) und reichlich zu trinken (sind wir dabei). Ein Schuß Irrenhaus (mal sehen…)“

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Von Wittenberg nach Naumburg

Heute fahren wir eine kurze Strecke: Nur 145 km sind es über kleinere Straßen von Wittenberg nach Naumburg an der Saale. Trotz Pause in einen kuriosen, aber netten 50iger-Jahre-Café sind wir schon um 14 Uhr in der malerischen Stadt.

Auf dem Weg zur Touristeninformation – Zimmer suchen – fahren wie an der Pension „Onkel Ernst“ vorbei, die Christiane bereits im Internet gefunden hatte. Wir haben Glück, aufgrund einer Absage bekommen wir ein wunderschönes Zimmer direkt in der Altstadt nur 100 Meter vom Marktplatz entfernt.

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Durch die frühe Tageszeit haben wir ausreichend Zeit, Naumburg und speziell den berühmten Dom anzuschauen.

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Zum Abendessen folgen wir der Empfehlung der netten Wirtin vom „Onkel Ernst“: Wir genießen hervorragenden Saale-Wein und liebevoll zubereitetes SlowFood in der „Zille Stube“, die auch vom Ambiente besonders ist.

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Webseite Naumburger Dom St. Peter und Paul
Webseite Pension Onkel Ernst
Tripadvisor Zille Stube

Von Naumburg nach Bad Königshofen

Was für ein Frühstück: Das „Onkel Ernst“ ist eine absolute Empfehlung – wer braucht Hotels, wenn es solche Pensionen gibt.

Um 10 Uhr sitzen wir wieder auf den Bikes. 200 km bis Bad Königshofen liegen vor uns. Das Wetter ist gut und die Landschaft abwechslungsreich. Nach wenigen Kilometern entlang der Saale verlassen wir Sachsen-Anhalt und fahren – bis auf die letzten 10 km – den ganzen Tag durch Thüringen.

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In Stadtilm machen wir Mittagspause und gönnen uns eine originale Thüringer Rostbratwurst – einmal in der Semmel und einmal mit Kartoffelsalat, der dem großmütterlichen (Henriks Omi) – mit Zwiebeln und Mayonnaise – sehr ähnlich ist.

Weiter geht es über den Rennsteig durch den Thüringer Wald. Z.T. sind die kurvenreichen Straßen, die unser Navi auswählt, in einem extrem hubbeligem Zustand. Das regt sehr die Blase an (nicht nur die Schmidsche) und regelmäßige, spezifische Pausen sind notwendig.

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Bei Irmelshausen sind wir dann wieder in Bayern. Auf die Empfehlung eines Kollegen von Henrik schauen wir uns den Gasthof „Zur Linde“ als mögliche Übernachtungsstation an.

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Da der Gasthof einen geschlossenen Eindruck macht (und zumindest kein Restaurantbetrieb erkennbar ist) und wir morgen in Bad Königshofen ohne Motorradanfahrt in die Franken-Therme wollen, entscheiden wir uns die letzten 7 km bis in den Ort noch zu fahren.

Unser Hotel Ebner liegt nun 5 Gehminuten von der Therme. Und unsere Bikes haben einen sicheren Parkplatz in der Scheune.

Webseite Hotel Ebner

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Pausentag in Bad Königshofen

Der Wettergott meint es gut mit uns: Es regnet und wir haben einen geplanten Thermentag hier in der Franken-Therme in Bad Königshofen. Beim Biken haben wir bisher immer trockenes Wetter (Dreimal-auf-Holz-klopf).

Der Tag beginnt mit einer Real-Satire beim Frühstück. In unserem Hotel senken wir den Altersdurchschnitt rapide und schwanken zwischen Staunen und Amüsement ob der Tischgespräche der Damen und des einen Herren, die locker 30 Jahre älter sind als wir.

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Den Tag verbringen wir in der dem Kurpark angeschlossenen Therme. Man merkt, dass wir außerhalb der (Senioren-)Saison da sind. Die Sauna-Tageskarte kostet pro Person nur € 10,50.

Den Abend verbringen wir beim Grillabend im Hotel, dass leider aufgrund des Wetters nicht im Biergarten stattfindet: Die Real-Satire Teil 2 beginnt mit dem Ruf aus der Küche „Das Buffet ist NOCH NICHT eröffnet, es dauert noch eine Minute!“

Webseite Franken-Therme

Von Bad Königshofen nach Weigelshofen

Heute steht eine relativ kurze Etappe an. Es sind nur 130 km bis mitten die Fränkische Schweiz.

Eigentlich wollen wir bei Bad Königshofen noch einen jüdischen Friedhof ansehen, aber nach 500 Metern schlecht geteerten Waldweg bei gefühlten 45% Steigung geben wir auf – und sind froh den steilen Abstieg mit den Bikes gut zu meistern.

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Die vom Navi vorgeschlagene Route ist schön, will aber aus unerfindlichem Grund unbedingt unter die Regenfront. Wir haben aber rechtzeitig die Regenjacken – auch gegen die Kälte – als auch die Regenhosen angezogen.

All zu lange müssen aber glücklicher Weise nicht durch den Regen fahren. In Bamberg können wir schon wieder draußen eine Rast machen.

Unterkunft finden wir – das haben wir gestern bereits klar gemacht – in der/dem netten Brauerei Gasthof Pfister in Weigelshofen.
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#Klugscheiß-Modus-ein#
Die Fränkische Schweiz steht im Guiness-Buch der Rekorde mit der höchsten Brauereidichte der Welt.

Webseite Brauerei Gasthof Pfister

Von Weigelshofen nach Regensburg

Heute fahren wir die vorletzte Etappe unseres ersten Motorradurlaubs. Nachdem es ja zu Beginn nicht geklappt hat, hängen wir den versprochenen Besuch bei unseren Freunden Monika und Dietmar ans Ende der Tour.

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Auch diesmal fahren wir wieder schöne Nebenstraßen. Eine Umleitung – so was gibt’s in Bayern auch – „zwingt“ uns, an der Wiesent entlang zu fahren. Ein toller Fluss für unser Paddelhobby.

Kurz vor Regensburg dann eine schöne kurvige Strecke. Hier lässt es Henrik mal kurz krachen. Aber auch Christiane ist flott unterwegs. 2.000 km auf dem Bike sind schon eine gute Erfahrung und geben immer mehr Sicherheit.

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Noch eine kurze Pause, um unser Verhältnis zur Natur zu klären

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und schon sind die 200 km der heutigen Tour bewältigt und Monika und Dietmar in Regensburg sind erreicht.

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Webseite Flusstour – Unser Paddelhobby

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In Regensburg

Ausschlafen und ausgiebig mit unseren Freunden frühstücken – so beginnt der letzte Pausentag. Danach ist PC-Pflege bei Monikas Rechner angesagt.

Belohnung dafür gibt es dann mit einem Stadtbummel in Regensburg.

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Henrik kauft sich ein traditionelle Denim-Jeans mit Hosenträgern. Auf dem Einnäher ist Vorgesehen, den ersten Tragetag und die ersten vier Wäschen einzutragen. Der Verkäufer „ermahnt“, dass die erste Wäsche frühestens nach 6 Monaten erfolgen soll und die Jeans bei der vierten Wäsche schon 5 Jahre alt sein sollte … Mal sehen, ob das gelingt.

Nach einem sehr leckeren Kuchen kaufen wir noch handgemachte Ravioli und lassen den Abend gesellig mit gutem Wein bei Monika und Dietmar ausklingen.

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Morgen geht es dann auf die letzte Etappe zurück nach Hause.

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Von Regensburg nach München

Nochmal ein Wohlfühlfrühstück bei Monika und Dietmar und es geht los auf unsere Abschlussetappe. Mit den umleitungsbedingten Umwegen sind es 160 km – natürlich auch heute, wie gewohnt, auf schönen kleinen Nebenstraßen.

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Wir sind zwar – in Erwartung eines entsprechenden Wetters – in Regensburg mit Regenkleidung losgefahren, aber schon nach gut 20 km ziehn wir diese wieder aus. Und wir kommen auch ohne einen Tropfen Regen zuhause an.

Und – auch das ist so, wie auf allen Etappen – eine Kaffeepause gehört auch heute zum Programm. Mitten in der Altstadt von Erding gibt es auch zwei große Stücke Kuchen dazu.

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Und dann sind es nur noch gute 40 km bis in die Borstei. Nach 19 Tagen Motorradurlaub und genau 2.250 Kilometern Fahrt sind wir nun wieder daheim.

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Unsere erste große Tour ist zu Ende. Auf die nächste Tour freuen wir uns schon jetzt wieder – egal ob kurz, mittel oder lang.