Mal wieder … Gasthof Rieder

Irgendwie hatte Henrik keine Lust das Zelt aufzubauen, obwohl es am Achensee deutlich kühler ist als in München. Also haben wir uns ein Zimmer gesucht. Am See selber waren wir – wir haben nicht sehr intensiv gesucht – nicht erfolgreich.
Aber in Jenbach, kurz bevor die Straße hinab ins Inntal geht, haben wir es im Gasthof Rieder versucht und ein Zimmer bekommen.

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Diese Pension und den Ausblick vom Zimmer kennen wir schon. Hier waren wir auch eine Nacht bei unser Jahresabschlusstour letztes Jahr zum 3. Oktober.
Also sind wir … mal wieder … im Rieder.

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Über Gerlos- und Sölkpass nach Mühlen

Wir freuen uns, als wir losfahren, dass die Sonne heute nicht so herunterbrennt. Das macht das Fahren angenehm und auch der doch sehr starke Verkehr im Zillertal lässt sich so ertragen.

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Unser erster Pass heute ist der Gerlos-. Auch hier hat es Verkehr, wenn auch etwas anderen, als vermutet.

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Das Panorama beim Hinauffahren ist ebenso beeindruckend

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wie bei bei der Hinabfahrt auf der anderen Passseite.

Bei Mittersill werden wir dann das erste Mal nass: Aber die warmen Temperaturen lassen unsere Klamotten schnell wieder trocknen, der Fahrtwind unterstützt dabei.
Der Regen hat aber leider auch den Kaffeestop verhindert und so suchen wir – gibt es denn am Zeller See kein Café? – bis in St. Johann, bis wir eine Pause machen können.

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Auf dem Weg Richtung Sölkpass erwischt uns dann ein heftiges Gewitter. Kurz bevor wir ganz durchnässt sind, können wir in einem Bushäuschen Unterschlupf finden. Das Gewitter dauert nicht so lange, wir beschließen aber trotzdem, Regenkleidung anzuziehen.

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Gute Entscheidung: der Regen begleitet uns zum Sölkpass hinauf.

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Oben angekommen tröpfelt es zum Glück so wenig, dass wir anhalten und Fotos machen können.

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Und auf den letzten Kilometern nach Mühlen – es kündigt sich an – erwischt uns das letzt Gewitter für heute.
Daher fahren wir nicht auf den Campingplatz, sondern haben ein privates Zimmer im Ort gefunden – B&B auf steirisch.

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Wandertag

Heute ist Fahrpause und wir beschließen einen Wandertag.

Aber vorher beginnen wir den Tag mit einen üppigen Frühstück. Unsere Wirtin gibt uns die „Anweisung“ alles brav aufzuessen oder mitzunehmen. Wir (bevor Christiane wieder einen entsprechenden Kommentar loslassen muss: Henrik) entscheiden uns, das Frühstück zu verputzen. Und das ist nicht ganz leicht. Weil Sonntag ist, gehören auch zwei sehr gschmackige Stückerl Kuchen dazu.

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Also ist es um so besser, dass wir einen  Wandertag beschlossen haben.

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Fast 14 km schaffen wir in 2 1/2 Stunden in brütender Sonne.

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Belohnt wird diese Leistung mit alkoholfreien Radler und einem „Steirer Becher“: Vanillieeis mit Kürbiskernen und Kernöl (soviel zum Thema Kalorienbekämpfung).

Nach einen Mittagsschläfchen – wir haben URLAUB – lassen wir den Tag gemütlich im Biergarten ausklingen.

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Ljubljana

Heute haben wir Österreich hinter uns gelassen und eine wunderschöne Tour bis nach Ljubljana gemacht.
Besonders beeindruckend waren die Bergblicke und Kurven über den Seefelder Sattel – diese Bilder sprechen für sich:

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Gegen Ende waren es aber der Kurven zu viele und wir haben die letzten 40 km den schnellen Weg genommen.

In Ljubljana haben wir ein einfaches Zimmer gefunden (aber unsere Bikes immerhin eine eigene Garage) und wir genießen die wunderschöne Altstadt.

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Morgen werden wir die Stadt genauer erkunden.

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Ein Tag in Ljubljana

Da unsere Unterkunft nur Zimmer bietet, ist der erste Weg heute im Zentrum zuerst zu einem Frühstück. Erwischt haben wir guten Kaffee, aber eher sparsames Frühstück – fast italienisch.

Wir erkunden die Stadt: Ljubljana erinnert ein wenig an Amsterdam, kleiner aber auch ein wenig feiner.

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Das Maskottchen der  Stadt

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ist der Drache, der der Legende nach von Jason, auf der Suche nach dem goldenen Vlies hier erschlagen wurde.

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Über der Stadt thront die Ljubljana Grad. Die Burg bietet eine beeindruckende Verknüpfung aus Historie und Moderne und bietet auch viel, ohne gleich Eintritt dafür zu kassieren.

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Die Altstadt ist schön hergerichtet und voll mit Menschen aller Herren Länder
netten Lokalen. Wir sind beim Essen im „Druga Violina“, in der Zweiten Geige: Gutes lokales Essen und betrieben von einem Team aus Menschen mit und ohne Handicap.

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Kein Wellness in Ptuj

Von Ljubljana geht es heute über Maribor nach Ptuj – wir wollen zwei Tage wellnessen.

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Bis Maribor fahren wir schön durch die Berge, die Temperaturen sind erträglich. In Maribor ist es dann schon drückend heiß, die Kühler unserer Bikes haben Einiges zu leisten. Wir gönnen ihnen einen Schattenparkplatz und uns ein kühles Getränk und einen Snack.

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Der Weg nach Ptuj ist dann schon wesentlich heißer: bis 35°C zeigt das Thermometer und wie freuen uns über jeden Höhenmeter, den die Route bietet, denn das sind gleich 2-3 °C weniger Hitze.

In Ptuj dann die Enttäuschung: Das 4-Sterne-Hotel ist ausgebucht (wir gehen davon aus, dass es nicht an uns Bikern liegt) und Alternativen finden wir keine.

Gott-sei-Dank ist Maribor auf dem kürzestem Weg nur 20 km entfernt. Dort bekommen wir ein Zimmer in einem Hostel in der Innenstadt.

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Nun müssen wir entscheiden, wie der Urlaub weiter gehen soll: Wir brauchen dringend ein paar Tage Wellness und wir wollen bei diesen Temperaturen nicht weiter gen Süden fahren.

Wir werden morgen nochmal einen Thermenversuch wagen, aber ihn vor der Abfahrt versuchen telefonisch oder per E-Mail abzusichern.

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Wellness!

Nach einem netten Abend mit Livemusik und einer guten Nacht im Hostel in Maribor

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stehen unsere beiden Bikes bereit, um uns zu unserem Wellnessaufenthalt zu bringen.

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Es sind keine 120 km durch überwiegend bewaldete Gegend, schmale Straßen (wir sind oft ganz alleine unterwegs),

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an Berghängen und über Höhenzüge mit gigantischem Panorama bis zur Therme Šmarješke Toplice.

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Am frühen Nachmittag sind wir da und genießen schon heute die Entspannung und Erfrischung in den Schwimmbecken der Anlage.

Leider hat die Onlinereservierung nur bis Samstag die Reservierung ausgespuckt und auch diese Hotel ist voll. Wir haben aber schon nachgefragt, ob wir nicht doch bis Sonntag bleiben können und hoffen, dass wir morgen eine Zusage bekommen.

Neben dem Faulsein, kann man hier auch schön spazieren gehen

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Den Lotus-Teich im Park haben wir schon entdeckt.

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Immer noch faul…

Der Umzug in das andere Zimmer (im offiziell anderen Hotel) hat wunderbar geklappt. Wir konnten direkt unsere Sachen rübertragen – nur so konnten wir bis morgen verlängern.

Dadurch hatten wir ohne Einschränkungen wieder einen faulen Pooltag. Na ja, fast: Gegen 16 Uhr hat uns ein Gewitter auf unser Zimmer vertrieben.

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Unsere Bikes sind aber wesentlich nasser geworden als wir … wir können sie vom Balkon aus sehen und hoffen, dass die Beregnung zumindest einen säubernden Effekt hat.

Zum gesunden Aperitif auf der Hotelterasse (es gibt Anti-Stress-Smoothies)

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werden wir mit einem vollständigen Regenbogen belohnt.

Morgen werden wir hier aufbrechen: Das geplante Ziel sind die Plitvitzer Seen – bei kurvenreicher Strecke gut 180 km entfernt.

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Kroatien

Trocken und fast 10° kühler als die letzten Tage: so starten wir nach 2 1/2 Thermentagen Richtung Kroatien.

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Wieder auf eher kleineren Straßen legt sich Christiane immer sicherer in die Kurven. Henrik ist mächtig stolz auf seine Motorbiene und fährt gerne hinterher – das gegenseitige Abwechseln als Tourguide klappt prima und ist für uns beide eine Selbstverständlichkeit.

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Kroatien begrüßt uns mit Historie:

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Stari Grad bei Novigrad na Dobri – eine Burgruine nicht weit hinter Karlovac liegt am Wegrand mit tollem Blick in die Ferne.

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Kurz darauf fahren wir auch über den Fluss Druba über eine mittelalterlich Brücke.

Danach geht es dann über einsame Straßen weiter – neben üppigen Natur finden sich hier leider immer noch Häuserruinen, die die erkennbaren Spuren des Balkankrieges der 90er Jahre tragen.

Ca. 30 km vor den Plitvitzer Seen fängt es an zu regnen. Erst ein paar Tropfen, dann schüttet es wie aus Eimern. Zum Glück haben wir rechtzeitig die Regenklamotten übergestülpt.

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An den Plitvitzer Seen bekommen wir auf den ersten Versuch ein Zimmer mit Frühstück und Garage für die Bikes. Ziemlich neu scheint es normalerweise ein katholisches Was-auch-immer-Übernachtungshaus zu sein. Sollte es  morgen nicht oder nur wenig regnen, können wir von hier zu Fuß zu den Seen und würden in dem Falle eine zweite Nacht bleiben.

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Den Schatz im Silbersee…

… können wir auch diesmal nicht finden. Wie schon vor zwei Jahren, als wir das letzte Mal in Kroatien waren, regnet es auch heute. Und somit lassen wir den Besuch der Plitvitzer Seen mal wieder ausfallen.

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Dafür fahren wir heute gleich mit Regenkluft los – kein Fehler!

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Sowohl vor, als auch nach den Bergen, die die Hochebene vom Meer trennen, werden wir nass.

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Auch wenn es zur Kaffeepause so aussieht, als ob wir das Gröbste hinter uns haben

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zeigt der Blick nach vorne, dass da noch was kommt.

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So machen wir zwar tolle Fotos, aber der Regen erwischt uns noch mehrfach.

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Nach einem sehr heftigen Wolkenbruch – Himmel und Gegend verschwimmen in einem einheitlichen Grau –

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sind wir dann sich froh, dass wir zum Ende der heutigen Tour den dunklen Wolken und damit weiterem Regen davon fahren können.

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Ach ja, sicher wollt Ihr wissen, wo es eigentlich hin gegangen ist: Wir sind zu Christianes kroatischen „Heimat“-Campingplatz Kamp Krka gefahren und haben hier bei gutem Wetter ein Zimmer genommen.

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Vor zwei Jahren hatte Henrik hier seine fetzen “ Ich-hab-jetzt-Urlaub-und-bin-erstmal-krank“-Erkältung. Darum sind 2013 die Krka-Wasserfälle auch ausgefallen. Das passiert diesmal nicht: Die Wettervorhersage ist gut und so wollen wir uns morgen in den hiesigen Nationalpark begeben.

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Heute hat Henrik doch noch seinen Winnetou gefunden

…so wie eine Quadrillion anderer Touristen auch – aber der Reihe nach.

Nach einer Nacht mit Gewitter, die uns Dank Zimmer nichts anhaben konnte, haben wir den Bus nach Skradin genommen.

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Im Yachthafen liegen außergewöhnlich viele, große, teure Yachten – und wen wundert’s: Heimathafen ist bei vielen George Town, die Hauptstadt der Caiman Islands.

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Wir nehmen eines der Shuttleschiffe und fahren in den Krka Nationalpark: Wasserfälle anschauen.

Das ist ein atemberaubendes Naturschauspiel, daher hier ohne Worte ein paar Eindrücke in Bildern.

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Und nun die schlechte Nachricht: Hier geht es schlimmer zu als auf dem Stachus zur Rush-Hour. Es sind mindestens eine Quadrillion Touristen hier:

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Darum lässt Henrik auch die mitgebrachte Badehose eingepackt.

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Hier will er nicht dazugehören!

Aber das Plakat mit Winnetou und Old Shatterhand haben wir gesehen – also doch!

Den Rückweg zum Camp Krka versuchen wir wieder per Bus: Da aber ca. 150 Menschen auf den gleichen Bus warten, gehen wir zu Fuß und strecken den Daumen in die Höhe. Ca. nach 2 km, schon auf dem Weg die Serpentinen hoch, werden wir von zwei netten Schweizern in ihrem alten Bus bis zum Camp mitgenommen – nochmals danke.

Diesen anstrengenden Tag beschließen wir bei Pršut, Cevapcici und angemessen (ausreichend) Wein.

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Zadar

Es regnet … kurz vorm Aufstehen und dann auf dem Weg nach Zadar, kurz nachdem wir Camp Krka verlassen haben.

Also – viele Möglichkeiten gibt es eh nicht – fahren wir ohne Umwege die 86 km nach Zadar. Dort braucht es ein wenig, bis wir unsere unscheinbare und sehr einfache Unterkunft finden. Aber die Gastgeber sind nett und wir können unsere Bikes sogar in der Garage unterstellen.

Nach dem Umziehen geht es dann zu Fuß in die Altstadt von Zadar.

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Das Wetter wird besser und wir genießen die Stimmung am Kai von Zadar. Und – wie vor zwei Jahren – fasziniert uns wieder die Wellenorgel, die hier so einfach und doch so wirkungsvoll die Gäste in Ihren Bann zieht: Einfach ein paar Löcher in der Kaimauer und „Orgelpfeifen“ nach oben auf den Kai und schon ist das Musikgerät einsatzbereit. Wie das klingt und wirkt, haben wir hier mal festgehalten:

Und danach sitzen wir nun im Caffe bar Doma in der Altstadt, bei dalmatischem Pršut und Wein.

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Auch dafür sind wir nach Zadar gekommen.
Morgen werden wir dann einen ganzen Tag in Zadar bummeln. Das Wetter sollte wieder gut sein.

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Ein Tag in Zadar

Wir haben relativ gut geschlafen, auch wenn man bedenkt, dass unser Zimmer zwar eine Tür hat, aber eigentlich nur durch den Kleiderschrank vom Flur getrennt ist. Und, dass unsere Gastgeber bis spät in die Nacht in der gegenüberliegenden Küche werkeln und morgens gegen 1/2 sieben auch wieder damit  anfangen – aber mit Ohrstöpseln passt es.

Das Frühstück ist genauso einfach, wie Zimmer und – leider – das Gemeinschaftsbad. Das wäre Alles nicht so schlimm, wenn es denn nicht auch so schmuddelig wäre, aber wir halten das die eine Nacht bis morgen noch aus.

Daher gibt es in der Altstadt in Zadar zuerst Espresso und Cappucino. Und dann geht es durch die Straßen und Gassen.

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Und zum Abendessen gehen wir wieder in das Caffe bar Doma (wie gestern) – dachten wir: Leider ist das heute zu und wir müssen uns was Anderes suchen, was aber in Zadar kein Problem darstellt.

Morgen geht es weiter auf die Insel Mali Lošinj. Und weil wir ja Urlaub haben und faul sein dürfen, nehmen wir die Fähre. Da können wir das Verschiffen der Bikes für unsere nächstjährige Hurtigruten-Tour gleich mal üben.

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Mit dem Schiff auf die Insel Lošinj

Heute müssen wir früh raus: Die Fähre von Zadar nach auf die Insel Lošinj fährt um 9 Uhr und wir müssen noch tanken und Getränke kaufen.

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Da das Frühstück heute noch weniger erträglich ist als gestern, sind wir bereits um 8 Uhr am Fährhafen.

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Unsere erste Motorradverschiffung zeigt, dass wir das können,

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aber auch, dass wir uns – zumindest im Süden – nicht auf professionelle Verzurrung der Bikes verlassen können – mit zwei Tauen sichern wir notdürftig (aber für den heutigen Seegang ausreichend) selber. Mal sehen, was das für die Hurtigrouten nächstes Jahr bedeutet.

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Noch ein verabschiedender Blick auf Zadar und dann geht es 7 Stunden durch die Kornaten.

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Mit vier Zwischenstopps auf unterschiedlichen Inseln

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erreichen wir bei trübem Wetter den Zielhafen Mali Lošinj.

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Das wird also nichts mit dem Plan endlich mal auf einen Campingplatz zu gehen. Also doch Hotel: In Mali Lošinj läuft uns kein Hotel über den Weg.

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Aber 15 km weiter finden wir in dem malerische Ort Nerezine das Hotel Televrin.

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Und wir bekommen ein Zimmer mit Blick auf den Hafen – leider nur für eine Nacht.

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Weiter als geplant

Die Sonne und Wellenrauschen weckt uns. Nach einem Frühstück auf der Terrasse machen wir uns auf den Weg.

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Das Wetter ist klasse und die Landschaft auf Lošinj und bald darauf auf der Insel Cres kroatisch schlicht.

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Aber wir können schöne Kurven fahren

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und werden immer wieder mit Blicken auf die dunkelblaue Adria dafür belohnt.

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Ein paar Kilometer hinter dem Ort Cres wird die Straße schmäler und wir verlassen die Hügel und kommen dem Wasser immer näher.

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Kaum zu glauben, dass hier die Fähre nach Istrien gehen soll. Die Straße ist doch viel zu schmal für Reisebusse oder große Wohnmobile – ggf. sogar mit Bootsanhänger.

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Und doch: Ein paar Kurven weiter stoßen wir auf den fast 1/2 Kilometer langen Stau vor dem Fährhafen. Aber mit Motorrädern ist es – als die von der Fähre kommenden Autos vorbei sind – kein Problem, an der Schlange vorbeizufahren und ohne Wartezeit die 30 Minuten Überfahrt zu bekommen.

Auf Istrien fahren wir dann ins Landesinnere nach Pazin – leider ist es ganz anders, als Christiane es in Erinnerung hat. So bleibt es bei einem Kaffee und wir entscheiden bis nach Buzet weiter zu fahren.

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Vorbei an Motovun erreichen wir Buzet – die Stadt liegt auch auf einem vergleichbaren Hügel – gegen 15 Uhr und bekommen in der Altstadt ein feudales Zimmer im Hotel.

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Die Bikes müssen leider vor dem Stadttor parken, aber der Parkplatz gehört zum Hotel.

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Nach einen Rundgang durch die Stadt, die in dieser Form ca. im 16. Jahrhundert ihre Optik bekommen hat (aber schon vor den Römern besiedelt war) springen wir in den saukalten Hotelpool.

Jetzt genießen wir lokalen Wein und schlemmen eine Spezialität der Gegend: tartufo nero – schwarzen Trüffel.
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Drei-Länder-Tour

Trotz zwei Flaschen Wein und „Was-zum-Einschlafen“ vom Haus sind wir frisch und munter.

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Und auch unsere Bikes haben die einsame Nacht auf den etwas abgeschiedenen Parkplatz gut überstanden.

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Von Buzet geht es direkt in die Berge (Christiane schwört, dort einen Indianer gesehen zu haben – Winnetou?) und ohne unsere restlichen Kuna ausgeben zu können praktizieren wir den aufwendigen Grenzübergang nach Slowenien:

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Anhalten, Helm aufklappen, Sonnenbrille runter, Personalausweis rauskramen (ist beim Biken etwas umständlicher), freundlich lächeln. Dann geht der Schlagbaum auf und wir haben Kroatien verlassen. Vier Meter weiter – wir haben es geahnt und unser Aufwand ist, weil erahnt, etwas geringer – das gleiche Procedere nochmal und der Schlagbaum geht hoch und wir dürfen nach Slowenien reinfahren.

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Über kleinste Straßen geht es weiter.

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Und da wir keine Feldwege fahren wollen, geht es bald hinein nach Italien. Von der Höhe können wir Triest sehen und nach ein paar weiteren Kilometern dürfen wir dann wie zurück nach Slowenien (Dank Schengen ohne Kontrollen).

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Über viele schöne, meist kleine, aber sehr motorrradtaugliche Straßen und namenlose Pässe geht es weiter.

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Auch die Fahrt durch einen Weinflach

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(oder wie nennt man einen Weinhang in der Ebene) ist auch dabei.

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Wir begegnen vielen anderen Motorradfahrern (es ist schließlich Sonntag)

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und kommen Kurve um Kurve den Alpen näher.

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Der höchste Pass – kurz vor unserem Ziel nach 250 km Wegstrecke hat über 1.250 m Höhe bei 14°.

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Geschafft, aber glücklich erreichen wir Bled – Zimmer klappt bestens und das Bier schmeckt heute besonders gut.

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Sprung über die Karawanken

Nur gute 60 Kilometer sind es heute zu unserem nächsten Ziel: Villach.

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Auf der slowenischen Seite der Karawanken ist es heute ziemlich kühl und es sieht nach Regen aus.

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Daher sind wir froh, uns heute wärmer angezogen zu haben. Kurz vor dem „Sprung“ über die Karawanken ziehen wir dann zumindest noch die Regenjacken über – für die paar Tropfen hätte es das aber nicht gebraucht.

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Der Weg nach Österreich führt dann über den Wurzenpass. Auf der slowenischen Seite als solcher nicht benannt (oder mangels Sprachkenntnis nicht gedeutet) ist der Pass eher unspektakulär.

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Einzige Herausforderung sind beim Herunterfahren auf in Österreich 900 m geradeaus bei 18% Gefälle und schlechter Straße: mit dem Auto vor 30 Jahren eine Tortur, mit dem Bike im 1. Gang nahezu problemlos – die Ölspur auf der Fahrbahn behalten wir aber gut im Auge.

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Da wir – aufgrund der kurzen Strecke – viel zu früh im Hotel wären (wir haben beim Frühstück ein Zimmer im Romantikhotel Post in der Villacher Altstadt bestellt), hängen wir nochmal gut 35 km an und umrunden mit einer Kaffeepause den Ossiacher See.
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Nach einer Siesta im Hotel bummeln wir durch die Altstadt von Villacher und freuen uns schon auf den morgigen Thermentagen hier im Warmbad Villach.
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Alpenhauptkamm

Nach einem hervorragendem Abendessen in unserem Hotel haben wir ganz gut geschlafen.

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Aufräumen – die Badesachen sind alle trocken – und gut frühstücken und los geht es heute über den Alpenhauptkamm.

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Wir haben uns für die Nockalm Straße entschieden und nicht für die Großglockner Hoch Alpenstraße, um weiter gen Heimat zu fahren.

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Bei 2.024 m Höhe machen wir unsere obligatorische Pause, heute mit dem traditionellen Einkehrschwung-Gericht: Germknödel.

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Dabei ist es ganz egal, ob nach den Schwüngen beim Ski- oder den Kurven beim Motorradfahren ein Einkehrschwung stattfindet.

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Es geht nach der Pause erst wieder ein wenig bergab,

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bevor wir nach weiteren Kurven

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und begeisterten Zuschauern den höchsten Punkt auf der Nockalm Straße erreichen.

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Bei 2.042 m Höhe haben wir den höchsten Punkt der heutigen Tour erreicht

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und einen tollen Blick auf die Hohen Tauern, die den Alpenhauptkamm markieren.

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Auf dem weiteren Weg – es geht nun wieder bergab – begegnen uns mindestens so viele Biker wir Kühe. Wobei die Küche auf der Straße eine seltene Ausnahme bleiben.

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Das Salzburger Land begrüßt uns mit schönsten Wetter und der einen oder anderen Burg.

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Den Alpenhauptkamm über queren wir in Obertauern.

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Der Skiort sieht jetzt im August aus, wie eine zu üppigen gestaltete Modelleisenbahnlandschaft: Wirklich schön ist das nicht.

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Aber die Hohen Tauern (wir können nicht ein Stückchen Restschnee sehen – wirklich ein außergewöhnlich heißer Sommer dieses Jahr) bleiben aber beeindruckend.

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Noch eine letzte Schlucht und wir sind in Altenmarkt im Pongau.

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Im Landhaus Steiner, in dem wir spontan nach einem Zimmer fragen, werden wir sehr herzlich empfangen und können vom Balkon unseres Zimmers die Tauern sehen.

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Über den Berg und durch den Berg

Wir haben uns gestern Abend noch entschieden, hier in Altenmarkt zu bleiben. Und dadurch sind wir heute doch noch die Großglockner Hochalpenstraße gefahren.

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Die Mautstraße ist mit € 24,50 pro Bike zwar nicht billig, aber jeden Cent wert.

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Und auch vom fahrtechnischen Anspruch her sind wir schon schwierigere Alpenstraße gefahren. Aber die Landschaft ist wie ein Orgasmus für die Augen:

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Immer wieder mit dem Blick auf den Großglockner.

Mit den Bikes sind wir heute also wieder über den Berg nach Süden gefahren.

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Und zurück haben wir die Tauernschleuse bei Mallnitz genommen:

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mit dem Zug durch den Berg.

Durch das Gasteiner Tal geht es über Sankt Johann zurück zu unserer Pension.

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Nun sind wir platt, aber glücklich nach einer sehr besonderen Motorradtour.

Morgen geht es dann zurück nach Hause.

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Die Tour nach Hause

An unserem letzten Urlaubsreisetag sind wir quasi am nördlichen Alpenrand nach Hause gefahren.

Bei herrlichem Wetter ging die Tour durch das  Lammertal, vorbei am bzw. über den Obersalzberg, entlang von Watzmann, Wildem und Zahmen Kaiser, über Tatzelwurm und Sudelfeld hinter dem Wendelstein entlang. Die Motorradkamera hat  tolle Bilder gemacht:

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Bei Miesbach sind wir dann von der Ost-West-Richtung gen München abgebogen.

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Vorbei am Seehamer See sind wir dann nach insgesamt über 2.800 gefahrenen Kilometern und drei Wochen Urlaub wieder wohlbehalten daheim angekommen.

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