Nachdem der 3. Oktober diesmal auf einen Samstag fällt, gibt es heuer mal eine andere Jahresabschlußtour: 2 Tage Fränkische Schweiz.
Wir treffen uns am Samstagmorgen um 10 Uhr zur Abfahrt in Forchheim. Im Vorfeld war schon klar, da es diesmal nicht zum Gardasee geht, wird die Truppe etwas kleiner sein. Wir sind neun Biker und Quad, als wir bei herlichem Sonnenschein die Tour beginnen. Bis Ebermannstadt ist die Strecke ziemlich schnell, wir fahren die B470. Aber dann geht es in die underbare Natur. Schnelle Nebenstrassen mit vielen Kurven, lange Zeit entlang neben dem Paddelfluß Wiesent, den an diesem sonnigen Wochenende viele Kanuten für Ihr Hobby nutzen.
Ganz anders als die gewohnten Berge, wo die Strecken z.T. sehr anspruchvoll sind, macht hier die Möglichkeit, den Blick über die weite Natur schweifen zu lassen, den Reiz aus. Gegen Mittag sind wir dann auf der Suche nach einer Einkehrmöglichkeit. Hier merkt man, dass der Weg über die Dörfer auch bedeutet, dass Gasthäuser nicht so üppig gesäht sind. Aber natürlich finden wir eine nette Raststätte und können sogar auf der Terasse sitzen und der einen oder anderen Bikertruppe beim Vorbeifahren zusehen.
Der Weg am Nachmittag über Bamberg und den Main entlang gestaltet sich dann etwas schwieriger. Das liegt allerdings nicht an der Herausvorderung der Strecke, sondern eher an der etas ungenaue Karte aus der Motorrad-Zeitung, die uns als Grundlage für die Tozr dient: Zwei-, dreimal fahren wir nach Gefühl, stellen dann fest, dass es ein kleiner Umweg war, finden den "richtigen" Weg aber immer wieder.
Interessant wird die Tour aber erst wieder aber Schesslitz. Von hier über Würgau nach zuletzt Gößweinstein ist das Mekka der Motorradfahrer in der Fränkischen Schweiz. So viele Mit- und Entgegenfahrer wie hier hatten wir den ganzen Tag noch nicht.
Müde - schließlich hatten wir vor der Tour ja schon die Anfahrt nach Forchheim - lassen wir die RUnde über Pottenstein aus und erreichen am frühen Abend unser Wellness Hotel "Ottilie" in Obertrubach. Mit ausreichend Gteränk und gutem Essen klingt der Tag aus (Über den Abstecher von Jochen, FöDiLo und Stefan mit der Feuerwehrreisetruppe aus Hessen zur Kerwa in den Nachbarort hüllen wir den Mantel des Schweigens).
Am nächsten Morgen starten wir mit einem reichhaltigen Frühstücksbuffet bevor es wieder in den Sattel geht. Babsi und Jochen verabschieden sich bereits hier (sie müssen zu einer Familienfeier nach Nürnberg) und wir Anderen geniessen noch einmal die malerische Landschaft: Zuerst im Veldensteiner Forst und dann - ganz besonders schön - entlang der Pegnitz in der Hersbrucker Schweiz. Leider versagt hier meine Videokamera, die sich aber generell bewährt hat (Da muss ic an Stromversorgung und Halterung noch was optimieren).
Nach einem Abschlußkaffee in Lauf an der Pergnitz geht die Tour am frühen Nachmittag zu Ende. In unterschiedlichen Grüppchen geht es über verschiedene Wege gen Heimat.
Fazit: Ein schöne Tour, die im Herbst bei strahlenden Sonnenschein mal ein anderes Tourenerlebnis beschert hat. Ich werde sicher wiederkommen - mit dem Quad, aber auch mir meinem Canadier zu einer Tour auf der Wiesent und/oder der Pegnitz.