2006: Kiefersfelden - Gardasee - Alleghe - Kufstein
(4 Tage)

  • Start: Kiefersfelden
  • Ende: Kufstein
  • Länge: 1.020 km (1. Tag 400 km, 2. Tag 140 km, 3. Tag 230 km, 4. Tag 250 km)
  • Dauer: 4 Tage
  • Orte:
    Autobahnraststätte Kiefersfelden - Innsbruck Süd - Matrai am Brenner -Brenner - Vipiteno - Bressanone - Klausen - Seis am Schlern - Völs amSchlern - Tires - Nigerpass - Karer Pass - Vigo di Vayya - Moena - Cavalese - Ora - Trento - Monte Bondone - Lagolo - Cavedine - Dro - Arco - Riva del Garda - Limone - Brasaschlucht - Pieve (Ende Hinfahrt 1. Tag) - Pieve - Sermerio - Tremosine - Limone - Riva del Garda - Torbole - Nago - Mori - Monte aldo - Caprino - Torri del Beanco - Gardone - Gargnano - Brasaschlucht - Pieve (Rundtour 2. Tag) - Pieve - Brasaschlucht - Limone - Riva del Garda - Torbole - Nago - Mori - Rovereto - Folgaria - Passo del Sommo - Centa San Nicolo - Caldonazzo - Strigno - Castelo - Passo di Brocon - Canal San Bovo - Tranacqua - Passo di Rolle - Passo di Vales - Folcada - Alleghe (Übernachtung Rückfahrt 3. Tag) - Passo di Giau - Cortina d'Ampezzo - Passo Tre Croci - Lago Misorina - Düren See - Toblach - Welsber - Staller-Sattel - Matrai in Osttirol - Felbertauerntunnel - Mittersil - Kitzbühel - Scheffau am Wilden Kaiser - Kufstein (Ende Rückfahrt 4. Tag)
  • Karte 1. Tag (474 kB)
  • Karte 2. Tag (90,9 kB)
  • Karte 3. und 4. Tag (508 kB)

  • Fast schon ein Klassiker: Mit unserer Motorrad-Fahrgemeinschaft MFG Sambucca ist das verlängerte Wochenende mit dem 03. Oktober 2006 der Zeitpunkt für unsere Jahresabschlussfahrt zum Gardasee. Allerdings haben wir uns diesmal vorgenommen - und auch durchgeführt - die Rückfahrt auf zwei Tage aufzuteilen und so mehr Fahrspaß und eine entspanntere Ankunft zu Hause zu realisieren.
    Bild
    Los geht's diesmal von der neuen Autobahnraststätte Kiefersfelden an der A93. Allerdings kommen wir nicht ganz so pünktlich los wie geplant. Anscheinend will halb Bayern zum Gardasee und neben ein paar bekannten Gesichtern, die wir hier treffen, dauert es relativ lange bis alle ihr Pickerl haben: Wir haben nämlich beschlossen Zeit zu sparen und bis Innsbruck Süd die Autobahn zu nehmen.
    Bild  Bild
    Dann fahren wir die alte Brennerstrasse bis Klausen, um uns die zusätzliche Maut zu sparen. Die erste Pause - wenn man den Tankstopp in Österreich vernachlässigt - ist direkt am Brenner mit dem ersten italienischen Cappuccino. Weiter geht es bis kurz hinter Klausen, wo wir Richtung Seiser Alm abbiegen wollen. Leider verlieren wir Andy und Gerti in Brixen, da Gertis Motorrad aufgrund eines Elektrikproblems ausgeht und nicht mehr anspringen will. In Absprache fahren wir Anderen dann aber doch die geplante Route weiter und Andy und Gerti werden - nach Hilfe durch den ADAC - direkt über die Autobahn den kürzesten Weg nach Pieve nehmen.
    Bild  Bild
    In Völs am Schlern - direkt unter dem beeindruckendem Dolomitengipfel - machen wir bei schönstem Sonnenschein Mittagspause.
    Bild  Bild
    Weiter über Nigerpass und Karer Pass geht es vorbei am Rosengarten. Die Strecke dorthin ist so super, dass wir Marinus nicht halten können. Er gibt seiner Supermoto die Sporen und ist nach zwei Kehren auf und davon...
    Weiter geht es nach Trento - leider mit dem Umweg über Ora, da ich als Anführer der Gruppe die Abzweigung in Carano verpasse. Von Trento geht es über den Monte Baldone, auf dem es obern relativ trüb und kühl ist nach Dro. Hier machen wir, trotz fortgeschrittener Zeit, noch Rast in der (meiner Meinung nach) besten Eisdiele am Gardasee. Gegen 18:00 Uhr sind wir dann in Pieve am Stella D'Oro, wo Andy und Gerti auch schon angekommen sind - Gott sei Dank.
    Bild  Bild
    Am nächsten Morgen ist Andys erste Motorrad-Akt, das teilweise Zerlegen von Gertis Bike, um doch noch die Ursache für das Elektrikproblem zu finden und zu beheben. Wir finden zwar einen leicht verformten Stecker beim Laderegler, aber die folgenden tage zeigen, dass dies dann doch nicht die Ursache ist. Aber vorerst springt das Motorrad problemlos an.
    Bild
    Nach einem Cappuccino - wir warten auf das Ende des morgendlichen Nieselregens - klart es tatsächlich auf und wir beschließen eine Tour über den Monte Baldo am östlichen Ufer des Gardasees.
    Bild  Bild
    Also über Riva del Garda von hinten auf den Berg. Allerdings zieht es dann kurz vor dem Pass auf dem Monte Baldo erstmal zu und es wird ein wenig ungemütlich. Nichts desto trotz bekommt Roland bei einer Pause unter großem Hallo erstmal von Ines den versprochenen Zopf verpasst, damit seine Haare nicht immer in die "falsche" Richtung wehen ;-).
    Bild  Bild
    In der Passhütte machen wir dann Mittagpause. Leider zieht das Wetter weiter zu und wir haben auf dem weiteren Weg wieder runter zum Gardasee ein bisschen Regen. Gerade genug, um nass zu werden und zu wenig, um anzuhalten und Regenzeug anzuziehen.
    Bild
    Auch ist die Sicht nicht die Beste, da wir durch ein paar Bergnebelfelder durch müssen. Und: Wir haben zweimal die unmittelbare Begegnung mit Kühen, die auch die Strasse benutzen, um zur nächsten Weide oder zum Stall zu kommen. Ein nettes Erlebnis auf Augenhöhe.
    Bild  Bild
    Angekommen in Torri del Benaco - es ist wieder trocken - nehmen wir die Fähre auf die andere Seite des Sees.
    Bild  Bild
    Wir genießen die Überfahrt - na ja fast Alle. Aber auch "Ich-halt-das-Boot-fest-damit-es-nicht-untergeht" übersteht die Überfahrt letztendlich problemlos.
    Bild  Bild
    Abends geht es dann in die Ristorante Pizzeria Prese'. Die Grillplatte für vier Personen ist ein Highlight und auch für gute Esser zu viel. Danach sitzen wir klassisch noch bei einem Absacker vor dem Hotel.
    Bild
    Am Montagmorgen machen wir uns dann fertig für die Rückreise: Zwei Tage sind geplant durch die Dolomiten. Leider hat Bernd Probleme mit dem Magen und so verlassen uns Ines und Bernd schon heute. Ihr Nachbar - Markus - der das erste Mal dabei war, schließt sich verständlicher Weise an. Aber wir anderen fahren los wie geplant.
    Bild  Bild
    Über mehrere Pässe erreichen wir den Passo di Rolle, wo wir zu einem Mittagssnack einkehren. Das Wetter ist in Ordnung. Nicht zu kalt und vor Allem kein Regen. Vom Rolle fahren die "Schelleren" dann voraus und verpassen leider die Abzweigung zum Passo di Vales. Denn nehmen nur Gerti, Andy und ich und wir treffen die Anderen dann erst wieder in Alleghe - wo wir aber deutlich früher eintreffen, da die "Schnelleren2 den Umweg über Predazzo und Moena nehmen. Hier beschließen Anni und Roland dann doch noch, direkt nach Hause zu fahren - Schade!
    Bild  Bild
    Der Rest der Truppe hat aber viel Spaß im Hotel Alleghe. Der Ort selber ist ein klassischer Wintersportort und nicht besonders attraktiv außerhalb der Saison.
    Bild
    Am nächsten Morgen steht als erstes der Passo di Giau an. Ich muss vor der ersten Kurve noch mal umkehren: Das Schild gehört fotografiert - und verspricht nicht zu wenig. Die Kurven den Berg rauf sind einfach geil!
    Bild  Bild
    Hinter Cortina d'Ampezzo fahren wir den Abstecher über den Passo Tri Croce. Leide hängen hier die Wolken sehr tief und wie beschließen, die Rast erst unten am Düren See zu machen. Hier ist das Wetter wieder besser, und des ist überhaupt besser als auf den letzten Touren: Es regnet nicht! Sonnenschein würde das Ganze aber perfekt machen.
    Bild  Bild
    Über den Staller-Sattel ist es sogar etwas nässer. Hier hat es anscheinend kurz vorher geregnet. Rauf ist die Stecke noch einigermaßen interessant, runter Richtung Matrei in Osttirol zieht sich die Strecke ziemlich. Dadurch zeiht sich auch unsere Gruppe sehr auseinander und wir treffen uns erst direkt vor dem Felbertauerntunnel wieder zu m Mittagessen. Das Wetter lässt hier vermuten, dass es doch noch regnen wird. Doch wir haben Glück, nach dem Tunnel haben wir die Wetterscheide überwunden und wir haben wieder Sonnenschein.
    Bild
    Über Kitzbühel geht es vorbei am Wilden Kaiser nach Kufstein. Da hier Alles, was vom Süden kommt anscheinend für einen letzten Tankstopp in den Ort strömt, beenden wir die Tour hier offiziell und gehen hier auf die Autobahn und jeder damit auf den eigenen Heimweg.

    Fazit: Die Tour hat wieder Spaß gemacht. Besonders die Rückfahrt auf zwei Tage verteilt, hat viel Fahrspaß und eine angenehme Ankunftszeit zu Hause beschert. Aber wir haben auch festgestellt, dass wir uns für die nächste Tour - die Saisoneröffnung 2007 - einmal ein anderes Ziel suchen müssen. Der Gardasee wird aber als Wohlfühlziel immer mal wieder angefahren werden.