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Start: Wolfratshausen
Ende: Wolfratshausen
Länge: 1.337 km(1. Tag 307 km, 2. Tag 356 km,3. Tag 354 km, 4. Tag 320 km)
Dauer: 4 Tage
Orte: Wolfratshausen – Murnau – Garmisch-Patenkirchen – Fernpass – Landeck – Reschenpass - Reschensee – Silfser Joch - Bormio - Passo di Gàvia - Passo del Tonale (Übernachtung 1. Tag) - Mezzana – Madonna di Campiglio -Tione di Trento - Bagolino - Passo di Croce Domini - Breno - Passo di Palline - Passo della Presolana - Clusone - Passo della Crocetta - Passo di San Marco - Morbegno - Bellano - Fähre nach Menàggio (Übernachtung 2. Tag) - Lugano - Bellinzona - Airolo - Sankt Gotthard-Pass - Furkapass - Grimselpass - Sustenpass - Andermatt - Oberalppass - Chur (Übernachtung 3. Tag) - Lenzerheide - Albulapass - Zerenz - Pfunds - Landeck - Telfs - Scharnitzpass - Walchensee - Kesselberg - Wolfratshausen (Ende 4. Tag)
Karte 1. Tag (138 kB)
Karte 2. Tag (91 kB)
Karte 3. Tag (116 kB)
Karte 4. Tag (186 kB)
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Die Vatertagstour haben wir gerade hinter uns, da sind wir schon wieder unterwegs. Diesmal geht es durch die Schweizer Alpen, organisiert und geführt von Stefan Sommerfeld, von den Motorrad-Tourern. Dies ist für alle Teilnehmer eine neue Erfahrung, mal mit einem professionellen Tourguide zu fahren. Und es stellt sich durchaus als eine Alternative heraus, da wir uns weder um die Strecke noch um die Übernachtungen kümmern müssen. Dies ist Alles inklusive.
Am Startpunkt sind alle pünktlich. Schnell geht es über die Jachenau in Richtung Pillerhöhe, wo wir den ersten Cappuccino trinken und dann über den Reschen zum Stilsfer Joch weiterfahren.
Und hier sind sie: Die Kehren ohne Ende. Auf der Passhöhe brauchen wir eine Stärkung bevor es über den Gavia wieder talwärts geht. Bevor wir unser erstes Quartier in Dimaro erreichen müssen wir noch über den Tornale, der auf schöner, schneller Strecke zu befahren ist. In Dimaro hat Stefan ein nettes Hotel ausgesucht in dem wir noch bis zum späten Abend zusammensitzen.
Am nächsten Tag folgt eine "Folterstrecke" bis zum Idrosee. Wir hätten unserem Tourguide vielleicht sagen sollen, das jeder von uns diese Strecke kennt und wir uns Passo Croce Domini wieder treffen sollen. So fahren wir brav im Pulk und Stefan hat alle Mühe uns Jungs und Mädels über die mit LKW überfüllte Strasse zu führen - und das dauert...
Nachdem wir den Idrosee erreicht haben, geht es über lauter kleine Pässe in Richtung Lugano. Leider spielt das Wetter an diesem Tag nicht so mit. Auch Annis Versuch, die Sonne zu locken und ohne Regenkombi zu fahren, funktioniert nicht. Das Roland dann auch noch "Motorradprobleme" hat, liegt sicher nicht daran, dass Anni so gerne im nassen Lederkombi unterwegs ist?!
Am Ende des zweiten Tages werden wir aber dann doch noch mit schönen Aussichten auf den Comer und den Luganer See belohnt. Und besonders unser Hotel an der Seepromenade in Lugano und das Flanieren auf selbiger gehört zu der Begeisterung, mit der wir Lugano, den See und das Hotel erlebt haben.
Der nächste Tag gehört den Pässen: Gotthard - Furka - Grimsel - Susten - Göschen und Oberalb Pass. Das Pässekarussell ist vom Feinsten: Kurven und Schräglagen nahezu bis zur Seekrankheit. Bei gutem Wetter erreichen wir am Abend Chur - mit breitem Grinsen im Gesicht.
Aufstehen der letzte Tag der Tour: Sonnenschein verheißt einen guten Tag. Nachdem alle die Motorräder bepackt haben, geht es auf zur Heimreise. Über die Lenzer Heide und den Albula fahren wir nach Nauders. Hier trennt sich unsere Gruppe und jeder tritt die individuelle Heimreise an.
Fazit: Es war mal eine ganz neue Erfahrung mit einem Tourguide zu fahren und sich im Vorfeld um nichts kümmern zu müssen. Uns hat es gefallen (obwohl unsere eigengeplanten Touren auch nicht von schlechten Eltern sind). Und die Schweiz und besonders der Luganer See sehen uns bestimmt wieder.
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