6. Tag: Wieder zu Hause.

Im Kloster übernachtet, durch einen Ort namens Betlehem gefahren: Natürlich sind wir gut wieder zurück.

Fahr- und wettertechnisch war es heute eher unspektakulär. Und so haben wir auf keine Kaffeepause eingelegt, sondern im Ruffini noch guten Kuchen mitgenommen, den wir jetzt nach einer heißen Dusche genießen.

Die kommenden Tage (wird wohl eher am Wochenende sein) gibt es dann noch die aufgezeichnete Route und einen Videomitschnitt aus den vielen Fotos und Filmschnipseln, die unsere Onboard-Kameras gemacht haben.

5. Tag: Kloster Obermarchtal

Wir hatten einen schönen Abend in Ribeauvillè.

Wie immer die letzten Tage sind wir kurz vor 10 aber schon wieder unterwegs.

Heute ist es zwar trocken und immer so zwischen 8° und 10° „warm“, aber irgendwie kriecht die Kälte heute viel mehr in die Knochen, als gestern die 2° mit Nebel in den Vogesen.

Fahrtechnisch sind die Kurven heute geschwungener und so bewältigen wir die längste Etappe mit gut 240 Kilometern doch relativ flott. Wenn uns auch eine Baustelle für ein paar 100 Meter über einen Feldweg zwingt.

Wie geplant erreichen wir das Kloster Obermarchtal, wo wir bereits bei unserer Obere Donau-Tour im Frühjahr 2017 übernachtet haben.

Die warme Dusche tut gut und nach einem mittellangen Spaziergang und einem guten Abendessen freuen wir uns auf ein frühes Bett.

4. Tag: Vogesen – Bergfest

Was für eine geniale Idee, in die Vogesen zu fahren: das beste Biker-„Gebirge“ seit langem.

Auch wenn das Wetter heute durchwachsen ist, haben wir einen megatollen Fahrtag. Die Vogesen sind wunderschön! Egal ob bei bedecktem Himmel, Nebel, (Niesel)regen, ein bisschen Schnegen oder dem einen oder anderen versteckten Sonnenstrahl – wir sind begeistert. Und auch die bis zu 2,5° kalten Temperaturen machen uns heute nichts aus

Mittags kehren wir in La Schlucht zum Aufwärmen in eine Brasserie ein. Der Kaffee ist zwar nur so lala, aber der Blaubeerkuchen ist food-porn pur

Und auch die neben der Straße liegenden Sehenswertigkeiten machen Spaß.

Am Ende der Tour – wir sind heute ca. 170 Kilometer in gut 4 1/2 Stunden gefahren – sind wir im malerischen Elsassort Ribeauvillè in einem Hotel mitten in der Altstadt untergekommen.

Und jetzt – beim Blogschreiben – sitzen wir bei Crèmant und Muscat in einer Winstub.

Fazit: Die Vogesen werden uns bald wieder sehen. Mit Sprinter, Canadier und den Bikes. Hier gibt es noch viel zu erleben.

3. Tag: Frankreich

Wir sind da, an Fuß der Vogesen!

Das Hotel in Neuhausen am Rheinfall hat den mittelmäßigen Eindruck auch beim Frühstück bestätigt. Daher sind wir heute auch schon um 3/4 9 unterwegs.

Wenige Kilometer noch in der Schweiz bringen uns in den Südschwarzwald – und auch früh zum ersten Stopp: den Frühstücksgeschmack mit ordentlichem Kaffee und einem guten Stückchen Kuchen neutralisieren.

Wir sind nicht die einzigen Biker, die hier einkehren (haben aber die schönsten Motorräder ;-)).

Unsere Strecke durch den Schwarzwald hat tolle Eindrücke und viele g**le Kurven. Die Videokamera hat einiges zum Aufnehmen und ihr – unsere virtuellen Mitfahrer – dürft Euch nach der Tour über ein schönes Video freuen.

Am frühen Nachmittag erreichen wir Frankreich, besser: das Elsass. Beim Überqueren des Rheins stellen wir fest, dass wir ihn heuer das dritte Mal „besuchen“ – er hat uns also fest in seinem Bann.

Unerwartet schwierig gestaltet sich das Finden einer Unterkunft für die Nacht: In Cernay sind 100erte Biker unterwegs – hier bekommen wir kein Zimmer. Also in der Nähe suchen. In Issenheim wird ein ordentliches Zimmer in einem Gasthof bei booking.com angeboten. Insbesondere das Essen im Restaurant klingt sehr einheimisch. Als wir da sind, müssen wir leider feststellen, dass sonntags die Reception nicht besetzt ist – und schlimmer: das Restaurant nicht geöffnet ist. Und weil es Ort kein anderes Restaurant zu finden ist, geht es nochmal 5 Kilometer weiter nach Guebwiller. Hier bekommen wir ein schönes Zimmer, guten Elsässer Wein zum Aperitif

und nachher sicher hervorragendes lokales Essen – natürlich mit mehr hervorragendem Elsässer Wein.

2. Tag: Schweiz – Rheinfall

Gut geschlafen, ordentlich gefrühstückt und um kurz nach 10 sind wir schon wieder on the Road.

Es geht über Memmingen und Ravensburg – hier die Kaffeepause – Richtung Schweiz. Zum Krafttanken machen wir eine Powernapping-Pause an der Sankt Martinskapelle (aus dem Jahr 1275) in Nenzingen.

60 Kilometer weiter erreichen wir Neuhausen am Rheinfall in der Schweiz.

Morgen geht es durch den Schwarzwald nach Frankreich und Elsass.

1. Tag: Therme Bad Wörishofen

Um 20 nach 12 ist für Henrik der Arbeitstag zu Ende. Schnell nach Hause, raus aus den Office-Klamotten, rein in die Biker-Kluft, Gepäck aufs Bike und um 20 nach 1 bin ich bei Christiane an der Arbeit. Sie ist schon heute morgen mit ihrer Diva und Gepäck zur Arbeit gefahren.

Ein kurzer „Ich-will-auch-ins-Wochenende“-Stau bis zur Donnersberger Brücke und von dort geht es dann doch ganz flott. Nach einem kurzen Stück Autobahn bis Gilching fahren wir eine schöne Tour zum Einfahren für unserer Jahresabschlusstour nach Bad Wörishofen.

Kurz vor 4 sind wir im Hotel und nach einchecken, umziehen und 20 Minuten Spaziergang sind wir kurz vor 5 in der Therme Wörishofen, in der wir gut 5 Stunden ausspannen.

Noch ein Spaziergang zurück ins Hotel -mit dem Thermen-„Ufo“ hinter uns, geht es jetzt ins Bett.

Gute Nacht!

Jahresabschlusstour 2018 in die Vogesen

Wir fahren 5 1/2 Tage mit dem Bike bis in die Vogesen – am Freitag geht’s los!

Hier findet Ihr diegefahrene Route. Erster Stopp ist in der Therme in Bad Wörishofen!

volle Distanz: 1190.29 km
Maximale Höhe: 1387 m
Minimale Höhe: 149 m
Gesamtanstieg: 17013 m
Gesamtabstieg: -16825 m

 

2018: München – Regensburg – München

Theaterbesuch in Regensburg: Das Wetter ist bestens und daher fahren wir mit den Bikes!

Die Tour ist mit Übernachtung angelegt (es gibt viele ordentliche und preiswerte Übernachtungsmöglichkeiten in Regensburg in der Altstadt) und so haben wir keine Zeitnot. Ausschlafen, gut frühstücken und kurz vor Mittag gehts los. 

Um nicht hin und zurück die gleiche Tour zu fahren (und nicht immer durch Freising fahren zu müssen), geht es erst einmal nach Osten durch Markt Schwaben nach Erding. Es zieht sich zwar etwas, bis wir längere Landstraßenpassagen haben, aber die Strecke ist abwechslungsreich und gehört nicht zu den Hauptverkehrsrouten – wir können also stressfrei cruisen.

In Pfeffenhausen ist an diesem Samstag sogar am frühen Nachmittag ein Cafe geöffnet, in dem wir uns mit gutem Kaffee und Kuchen eine Pause gönnen. Trotzdem sind wir bereits kurz nach 15 Uhr in Regensburg. Genug Zeit im Hotel einzuchecken und die Stadt zu genießen, bevor es um kurz nach 19 Uhr ins Akademietheater der Fachakademie für Schauspiel, Regie und Theaterpädagogik Regensburg geht. Wir sehen das Abschlussstück „TRUST“ der diesjährigen Absolventen.

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Nach dem Stück noch gut zum Essen und am nächsten Morgen zum Frühstück: Wir empfehlen hier immer die ausgeprägte Kneipen- und Cafe-Kultur der Weltkulturerbe-Stadt Regensburg zu nutzen.

Auch die Rückfahrt starten wir wieder kurz vor Mittag – diesmal geht es über Kehlheim, Weltenburg, Neustadt an der Donau (mit einem Eis in der dortigen Eisdiele). Auch für diesen Weg brauchen wir inklusive Pause nur ca. 3 1/2 Stunden. 

Fazit

Regensburg ist immer einen Wochenendtrip wert. Die Tour an sich – die man problemlos auch an einem Tag hin und zurück bewältigen kann – ist unspektakulär. Daher gilt hier ausnahmsweise mal: Das Ziel ist das Ziel!

Links

Bilder

Route

volle Distanz: 293.83 km
Maximale Höhe: 573 m
Minimale Höhe: 345 m
Gesamtanstieg: 2770 m
Gesamtabstieg: -2779 m

2018: München – Hersbruck – München

Für das lange Woche zum 1. Mai haben wir unsere erste Motorradtour dieses Jahr geplant: Es geht nach Franken, genau nach Hersbruck.

Diese Ziel haben wir uns sehr bewusst ausgesucht. Zum einem wollen wir nicht, wie vermutet „alle“ anderen Biker an diesem Wochenende in die Berge und zum anderen wollen wir die Therme in Hersbruck für einen Wellnesstag einbauen und entweder die guten fränkischen Weine oder die guten fränkischen Biere genießen.

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Über Booking.com haben wir ganz kurzfristig in Hersbruck im Gasthof Bauer ein Zimmer für drei Nächte bekommen und so fahren wir am Samstag ohne Stress los.

Herrliches Wetter, wenig Verkehr und meistens kurvenreiche Strecke machen auf der ersten Tour dieser Saison viel Spaß. Und weil wir den ganzen Winter in der Stadt mit unseren Motorrollern durchgefahren sind, ist das Zweiradgefühl vertraut und wir sind sicher unterwegs – gerade so, als ob die letzte Tour 2017 erst vor zwei Wochen gewesen wäre.

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Über Markt Indersdorf, Schrobenhausen – hier machen wir eine Kaffeepause – geht es Richtung Eichstätt. Bis auf die mit dem Lineal gezogenen Straßen rund um Karlshuld (hier geht es kilometerlang durch unattraktive Straßendörfer nur gerade aus) ist die Strecke abwechlungsreich. Über Hilpoltstein, vorbei am Rothsee geht es nach Hersbruck. Direkt in der Altstadt – für Biker ideal, denn man kann den Ort zu Fuß erkunden – erreichen wir den Gasthof Bauer und freuen uns, unsere Bikes im Innenhof abstellen zu dürfen. Duschen, ein kleiner Spaziergang und wir zischen das erste gute Bier zu gutem fränkischen Essen.

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Am nächsten Morgen starten wir zur geplanten Rundtour: Gößweinstein, Pottenstein, Neuhaus an der Pegnitz – wir sind anscheinend „verkehrt“ herum unterwegs, denn die meisten Biker kommen uns entgegen.

Für uns ist das kein Manko. Die Kurven funktionieren auch in dieser Richtung und die Tour ist schön zu fahren. Glücklicherweise macht uns der Blütenstaub, der die Luft trübt und den wir immer wieder wie eine Staubwolke hinter uns herziehen, nichts aus.

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Weiter geht es nach Weiden in der Oberpfalz, wo wir vergeblich ein Cafe suchen – das was wir von der Stadt zu sehen bekommen ist leider nicht sehr attraktiv. Und für tiefere Exkursionen zu Fuß haben wir keine Zeit. 

Der östlichste Punkt unserer Rundtour ist Altenstadt bei Vohenstrauß, wo wir endlich* einen Gasthof finden, in dem wir eine Rast machen können. Über schöne Motorradstraßen* geht es zurück nach Hersbruck.
*Dass wir solange keine Rastmöglichkeit gefunden haben liegt auch an unserem Motorrad-Navi: Kurvenreiche Strecken heißen auch oft, dass wir an den belebten Orten und befahrenen Straßen vorbeigelotst werden. Dafür sind die Strecken aber landschaftlich schöner und eben kurvenreich.

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Den dritten Tag des Tour nutzen wir nicht zum Biken sondern für einen ausgiebigen Besuch der Therme in Hersbruck. Auch hier zeigt sich wieder die optimale Lage unseres Gasthofs: In nur 15 Minuten erreichen wir zu Fuß die Therme.

Abendessen gibt es wieder im Gasthof Bauer – heute mit sehr gutem Frankenwein.

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Am 1. Mai geht es dann zurück nach Hause: Über Neumarkt in der Oberpfalz, Riedenburg (mit einer Kaffeepause direkt am Rhein-Main-Donaukanal), Mainburg und Unterschleißheim erreichen wir nach gut 680 km wieder unser zu Hause (mit einem kleinen Umweg beim Konditor … gut, dass der Tankrucksack passt.

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Fazit

Es war ein gelungener Saisonstart. Wir sind schöne Straßen gefahren, haben uns ein wenig erholt und hatten das Glück, einen tollen Gasthof in Hersbrucks gefunden zu haben. Von hier aus lassen sich sicher noch mehr schöne Touren starten. 

Links

Bilder

Route