Hohe Berge und Gletscher

Das Wetter ist indifferent. Also pellen wir uns in die Regenklamotten, auch wenn es dafür viel zu warm ist.

Unser erster Stopp ist auf dem Weg hinaus aus dem Geiranger-Tal mit Blick zurück auf den Fjord, die Berge, die Kreuzfahrtschiffe und unsere Unterkunft.

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Und weil das Wetter besser ist, als erwartet, gelingt uns auch der Abstecher zum Dalsnibba: Auf diesen 1.476 m hohen Berg führt eine (Maut)straße bis zum Gipfel. Der Ausblick ist fantastisch und sicher bei strahlendem Sonnenschein noch besser. Wir haben allerdings das Glück und bekommen dafür einen vollständigen Regenbogen.

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Das nächste Ziel heute ist der Jostedalsbreen bzw. sein über Wege erreichbarer Auslaßgletscher, der Kjenndalsbreen.

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Knapp 20 km fahren wir eine immer kleinere Straße, die am Ende in einer Schotterpiste übergeht, zum Kjenndalsbreen hinauf. Die letzten 500 m geht es dann zu Fuß bis auf ca. 1 km an den Fuß des Gletschers.

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Sagenhaft, was hier an Schnee, altem Eis und Wasser zu sehen ist – so nah waren wir einen Gletscher noch nie.

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Der Jostedalsbreen ist der größte europäische Festlandgletscher, in Nord-Ost-Richtung etwa 40 km lang und in Süd-West-Richtung etwa 15 km breit. Die Eisschicht ist bis zu 500 m dick. Die Fläche betrug im Jahr 2006 474 km². Größere Gletscher in Europa gibt es auf nur auf Island. Vom Plateau des Jostedalsbreen fließt das Eis über 28 Auslaßgletscher in verschiedene Richtungen ab. Den Kjenndalsbreen haben wir heute besucht. Er begleitet uns noch eine Zeitlang mit seinem türkisfarbigen Gletschersee.

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Nun geht es weiter zu den norwegischen Stabkirchen. Auf dem Weg dorthin finden wir eine Hütte zum Übernachten in Skei.

Ach ja, die Regenklamotten haben wir heute immer mal wieder gebraucht. Aber wir haben auch viel in ihnen geschwitzt. Darum sind wir unter der Pelle auch ziemlich naß angekommen.

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